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Ein Blick auf 2017 – Teil 1

So, da ihr dieses Jahr nicht sehr viel von mir gehört habt, habe ich mich entschlossen, dieses Jahr wieder als Extra zum normalen Jahresrückblick einen etwas ausführlicheren Rückblick zu gestalten. Je nachdem, wie viel ich noch zusammen bekomme, bei meinem beginnendem Alzheimer :’D
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Hallo, Blog!

Ja, mich gibt es noch. Wer hätte das gedacht. Da hab ich es in diesem Jahr gerade mal zustande gebracht, genau einen einzigen Eintrag zu verfassen. 

Liest mich überhaupt noch jemand?

Oder sind alle schon weiter gezogen?

Und selbst wenn, stört es?

Immerhin begann ich diesen Blog ja irgendwann, um Gedanken zu verarbeiten und mich besser zu fühlen. Nicht, um der Welt meinen Nonsens mitzuteilen. 

Denke ich jedenfalls. 
Nun ja. Nun sind wir also wieder fast am Ende eines Jahres angekommen.

Und ich fühle mich alt.

So unglaublich alt.

Kaum zu glauben, dass ich es überhaupt bis hier hin geschafft habe. 

Und langsam rückt sie immer näher, die 30. Oh Gott. 
Und ich bin immer noch hier.

Ich bin immer noch ich.

Und fühle mich kein Stück erwachsen.

Manchmal braucht der Mensch eine Weile, um zu erkennen, was er will.

Manchmal hält man die Falschen für die Richtigen.

Und manchmal muss man erst Abstand zu Menschen haben, um zu erkennen, welchen Wert diese eigentlich im eigenen Leben haben/hatten. 

Manchmal braucht es Zeit, den eigenen Weg zu finden. 

Und zu erkennen, was einem wirklich liegt, und wie und womit man sein Leben verbringen möchte.

Ich denke, ich befinde mich auf einem guten Weg. Auch wenn ich noch längst nicht angekommen bin. 

Verurteilt niemanden, der auf der Suche nach dem Selbst ist. Irgendwann könntet ihr selbst in einer Sackgasse stecken.

​Manchmal 

Kann man nicht mehr

Will man nicht mehr

Bricht eine kleine heile Welt zusammen

Verzweifelt man 

Und gibt fast auf.

Und dann,

am nächsten Tag,

macht man weiter.

Wenn ein Empath einen Narzissten liebt

Ich hätte nie gedacht, dass etwas mal so treffend beschreibt, wie ich mich in der Beziehung zu M. gefühlt habe bzw. noch fühle… Den Rest der Seite lesen »

Jahres-Rückblick 2016

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
5 – Es war insgesamt gesehen nicht so grauenvoll wie 2015 – aber trotzdem ziemlich beschissen.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Rauf und runter. Aber jetzt mit mehr Muskeln.

3. Haare länger oder kürzer?
Kürzer, leider. Hatte sie Anfang des Jahres 2016 mal schön lang, dann kam dieser grauenhafte Friseurbesuch… -.-

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr würde ich sagen.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Definitiv besseren – besten bisher würde ich sogar sagen.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Gleich schätze ich. Ich geb mein Geld nicht mehr unnötig aus, habe kein Fernsehen oder Internet mehr, gehe kaum noch aus. Aber ich musste mir zB. eine neue Waschmaschine zulegen und Dinge abbezahlen…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Nein… aber viel verloren.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
2 – 3

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Es war zum Glück keine weiter wirklich schlimm…

12. Der hirnrissigste Plan?
Eine Skirampe im Sommer auf nem Stück der Rampe runterzurutschen … Schmerzen und Brandblasen vorprogrammiert

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Mich nicht ganz nüchtern mit dem Oberkörper aus einem Autofenster zu hängen während der Fahrer Nachts über Feldwege driftet…

14. Die teuerste Anschaffung?
Meine neue schwarze Waschmaschine.

15. Das leckerste Essen?
Spaghetti mit Spinat und Parmesan, mein neues Lieblingsessen ❤

16. Das beeindruckendste Buch?
Gab es dieses Jahr leider nicht.

17. Der ergreifendste Film?
Keiner

18. Die beste CD?
Alles von Unzucht

19. Das schönste Konzert?
Unzucht Anfang des Jahres

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Mir selbst

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
M. in unserem Prag – Urlaub

22. 2016 zum ersten Mal getan?
– Poledance
– Ingress gespielt
– Matratzen verkauft, Kunden beraten
– jemanden so sehr geliebt, dass ich mich für ihn komplett geändert hätte wenn es hätte sein müssen… jemanden, mit dem ich mein restliches Leben hätte verbringen wollen
– mich selbst aufgegeben
– siehe „hirnrissigster Plan“ und „gefährlichste Unternehmung“

23. 2016 nach langer Zeit wieder getan?
Zu viele Tabletten genommen, mich geschnitten, Hoffnung gehabt

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– von eine auf die andere Minute sitzen gelassen zu werden
– meine Nacht mit zerfetzten Armen und der Überdosis Tabletten
– mein Nervenzusammenbruch

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst – davon, dass ich gut genug bin um weiterzumachen

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich bin wohl nicht gut im Geschenke machen…

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
2 wunderschöne Wochen Verliebtheit, als ich dachte, die Welt wäre in Ordnung…

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich liebe dich“ – auch wenn es zu spät war

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Weiß ich nicht… ich bin nicht mehr gut im Umgang mit Worten

30. Dein Wort des Jahres?
Nymphonie

31. Dein Unwort des Jahres?
Beziehung

32. Dein Liebglingsblog des Jahres?
http://www.narzissmus-bindungsangst.de

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!
Jahresrückblick 2015

Alkohol

Es ist des Teufels Trank
Ein flüssig Gift
Dessen sich zu verwehren
Nicht jedermans Geschick es ist

Es ist die Versuchung
Dem Verdruss sich zu entzieh´n
Ein Mittel
Dem Herzleid zu entflieh´n

Es ist des Satans Klaue
Die um die Kehl sich legt
Und zudrückt
Bis kein Mann mehr steht

Es ist der pure Geist
Den einjeder einst erblickt
Das böse Nass
Dessen man irgendwann erliegt