Bücher

Alles hat ein Ende ~

~ Random Seriengelaber

Kennt ihr das? Man fiebert mit einer Buchreihe oder einer Fernsehserie mit… wartet immer und immer wieder gespannt auf die Fortsetzung, und möchte am liebsten sofort wissen, wie es weiter geht. Doch irgendwann ist dann auch die beste Serie mal zu Ende. Oder man hat die Bücher der Lieblingsautorin durchgelesen. Vielleicht gab es sogar ein Happy End. Und trotzdem… manchmal wünscht man sich dann, sich mehr Zeit für das letzte Buch gelassen zu haben, anstatt es in einer Nacht zu verschlingen. … weiterlesen?

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Buchausschnitt „Bloodlines“

Was für mich ein richtig gutes Buch ist?
Eins, dass ich herbei nehme, um Textpassagen zu notieren, da sie mich so sehr treffen.
Ausschnitt lesen?


Blogstöckchen – Bücherfragebogen

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Im Bann der Nacht: Guardians of Eternity 4 von Alexandra Ivy

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes lesen willst
Evermore – Der blaue Mond (Evermore Band 2) von Alyson Noël

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Die Vampire Academy Reihe von Michelle Read ^^

Tag 4 – Dein Hassbuch
Ich habe kein Buch, das ich wirklich hasse o.o aber Untot mit Biss von Karen Chance fand ich ziemlich dumm.

Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
15 Jungs, 4 Frösche und ein Kuss von E. Lockhart … weiterlesen?


Chrissy liest… "Succubus Blues"

Autor/in: Richelle Mead
Art: Taschenbuch
Verlag: UbooksSeiten: 329
Reihe: Succubus Reihe
Preis: 12,95 Euro
ISBN: 3866080956
Erstanden bei: Club Bertelsmann

Inhalt:
Wenn man schon für die Hölle arbeiten muss, erscheint der Job als Sukkubus verdammt großartig. Eine Frau kann alles sein, was sie möchte, ihre Klamotten sind einfach umwerfend und sterbliche Männer liegen ihr zu Füßen. Zugegeben, sie bezahlen oft mit ihrer Seele dafür – aber warum sich mit dem Kleingedruckten aufhalten?

Allerdings ist das Leben der Georgina Kincaid, Sukkubus in Seattle, weitaus weniger exotisch. Ihr Boss ist ein Dämon aus dem mittleren Management mit einer Schwäche für John-Cusack-Filme. Ihre besten Freunde, alles Unsterbliche, ziehen sie nach wie vor damit auf, dass sie sich in eine Dämonengöttin verwandelt hat, so mit allem Drum und Dran: aufreizendes Outfit, Peitsche und Flügel. Und sie kann sich einfach nicht mit jemandem treffen, ohne ihm einen Teil seiner Lebensenergie auszusaugen. Bleibt wenigstens noch ihr Alltagsjob in der örtlichen Buchhandlung – also kostenlos Bücher, so viel sie lesen möchte, kostenlos White Chocolate Mocha, so viel sie trinken möchte, und leichten Zugang zum Bestsellerautor Seth Mortensen alias „Er-Den-Sie-Um-Jeden-Preis-Haben-Möchte“ …

Nachdem ich die Vampire Academy Reihe von Richelle Mead durch hatte, habe ich mir nun auch Band 1 der Succubus Reihe gekauft. Der erste Eindruck, nachdem ich die Frage des Covers geklärt hatte, war auch sehr gut. Auch hier schreibt Richelle Mead sehr flüssig. Außerdem sind ihre Charaktere frech, sarkastisch und athentisch. So wie ich sie mag.

Das Buch beginnt direkt mit der Arbeit eines Succubus – nämlich Georgie, die einem Menschen beim Sex die Lebensenergie aussaugt. Doch man bekommt schnell mit, dass Georgina mit ihrem Los alles andere als zufrieden ist. Sie kann ewig leben, ja. Sie kann ihre Gestalt verändern und jeder Mann begehrt sie. Doch sie kann den Succubus in sich nicht ausschalten. Also darf sie sich nicht in einen Mann verlieben, da sie ihm sonst nur schaden würde. Auch kann sie keine Kinder bekommen. Deshalb sieht sie ihr eigenes Leben eher als trostlos an. Die einzige Freude bereitet ihr das Lesen. Besonders die Bücher ihres Lieblingsautoren Seth Mortensen.

Als Seth dann in die Bücherei kommt, in der Georgie arbeitet, funkt es zwischen beiden. Obwohl Seth eine eher schwierige Gestalt ist. Er kommt mit Menschen nicht gut klar, tritt gerne in Fettnäpfen und ist sozial eher inkompetent. Nur wenn er schreibt, kommt er wirklich aus sich raus. Ich fand Seth sehr interessant, weil er mal ein ganz anderer Typ ist, als immer diese Schönlinge, die ach so klug und beliebt sind. Wobei sich Georgie nebenbei auf genau so einen einlässt – Roman.

Als ein Vampir ermordet wird, mit dem Georgina kurz zuvor eine Auseinandersetzung hatte, gerät sie auch noch in den Kreis der Verdächtigen. Neben ihren Job- und Männerproblemen sieht sie sich nun auch noch mit einem Killer konfrontiert, der anscheinend mit Vorliebe Unsterbliche tötet. Als dieser ihr dann auch noch Botschaften hinterlässt, fängt Georgie gegen den Willen ihres Vorgesetzten Dämons auch noch selbst an, zu recharchieren. Und gerät dabei immer weiter in einen Strudel aus Ereignissen.

In der Mitte des Buches gerät die Geschichte kurz ins Stocken, weshalb es sich etwas zähflüssig liest. Ab und zu musste ich es aus der Hand legen, aber die Neugier hat dann doch gesiegt und im letzten Viertel wird das Buch wieder richtig spannend.

Fazit: Alles in allem ist „Succubus Blues“ auf jeden Fall lesenswert und ich habe mir auch schon den nächsten Teil bestellt 😉

Dafür gibts von mir:


Succubus Blues und die Frage nach dem Cover

Ich bin vorhin mit Succubus Blues fertig geworden. Bevor ich dazu eine Rezession schreibe, wollte ich aber noch ein paar andere Worte zur Serie sagen. Zuerst war ich mir garnicht so sicher, ob ich diese Serie überhaupt lesen soll. Bisher waren Succuben, Incuben und andere Dämonenarten eher ferner ein Themengebiet, über das ich unbedingt lesen wollte. Da ich aber die Vampire Academy Reihe und den Schreibstil von Richelle Mead so sehr liebe, habe ich mich dann doch dazu entschlossen, Band 1 zu lesen. Dabei stand ich erstmal vor einer Wahl: Denn die Reihe wurde sowohl von Ubooks, wie jetzt auch von LYX veröffentlicht.

Band 1 & Band 2 von LYX:

Band 1 & Band 2 von Ubooks:

Wobei Ubooks schon weitere Bände der Reihe herausgebracht hat. Naja, ich achte eben immer auch mit auf die Cover der Bücher, die ich kaufe. Eigentlich hab ich eindeutig mehr Bücher von LYX in meinen Regalen, aber hier war ich wirklich unentschlossen. Die Cover von LYX sehen zwar gut aus, aber auch irgendwie… öde. Ich mein, will ich bei jedem Band das Gesicht dieser – meiner Meinung nach nicht unbedingt megaattraktiven – Person sehen?

Ich habe die Bücher von LYX dann im Buchhandel gesehen… und sie waren unerwartet klein und das Cover nicht so edel, wie ich erst dachte. Dafür ist es bei denen von Ubooks genau anders herum gewesen: Das Cover ist viel knalliger und edler als ich mir es vorgestellt habe, und sie haben fast die gleiche Größe wie die Vampire Academy Bände. Obwohl die wiederrum auch von LYX sind oO“

Außerdem gingen Gerüchte herum, dass die Auflage von LYX leicht abgeändert/gekürzt wurde. Ich weiß nicht, ob das stimmt… aber ich lese dann doch lieber die ungekürzte Variante… Kurzum: Ich habe mich für die Bände von Ubooks entschieden.

Und jetzt bin ich mit Band 1 durch, kann aber nicht schlafen. Daher dieser geistreiche Blogbeitrag zu so später Stunde 😉


Vampire hier, Vampire da…

Kennt ihr das… wenn ihr ein Buch bzw. eine Bücherreihe habt, die so spannend ist, das ihr am liebsten in einem Stück lesen würdet? Ich hab mir ja vor einiger Zeit Vampire Academy gekauft. Anfangs war ich mir nichtmal sicher, ob ich das Buch kaufe. Weil ich von vielen gehört habe, VA wäre wie House of Night. (Definitiv nicht!)
Na jedenfalls bin ich mittlerweile schon bei Band 6. Ich liebe diese Bücher… dir reißen mich so mit, dass ich den ganzen Tag an nichts anderes denken kann, als weiterzulesen. Die letzten Nächte hab ich immer bis 4 oder 5 Uhr gelesen… (mal wieder gut, keinen daheim zu haben, den es stört xD) … weiterlesen?


Chrissy liest… "Mein Herz so wild"


Autor/in: Jane Eagland
Art: Taschenbuch
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Seiten: 446
Reihe:
Preis: 12,90 Euro
ISBN: 3423248394
Erstanden bei: Weltbild

Inhalt:
Je nachdrücklicher die 17-jährige Louisa ihre geistige Gesundheit beteuert, desto weniger glaubt man ihr – und desto schlimmer wird ihre Situation. Denn Louisa ist in einer Irrenanstalt gelandet. Warum, kann sie nur ahnen. Weil sie anders ist? Weil sie als Mädchen einen Beruf erlernen will – was im viktorianischen England einem Sakrileg gleichkommt. Und wer steckt hinter ihrer Einweisung? Diese Ungewissheit und die demütigenden Schikanen zermürben Louisa. Wäre da nicht die junge Pflegerin Eliza, würde Louisa sogar an Selbstmord denken.

Schon lange wollte ich etwas über dieses Buch schreiben. Ich bin durch eine Buchvorstellung neugierig geworden, und hatte es mir bei Weltbild bestellt. Da ich zur Zeit irgendwie weniger lesebegeistert bin, hatte ich keine großen Erwartungen. Doch „Mein Herz so wild“ konnte ich kaum aus der Hand legen. Das Buch ist so flüssig und spannend geschrieben, dass es mich total gefesselt hat.

Auf den ersten Seiten ist Louisa auf den Weg zu einer Familie, bei der sie von nun an Leben soll. Doch dort kommt sie nicht an. Die Kutsche hält vor einer Klinik, in der man sie für verrückt erklärt. Man wirft ihr sogar vor, sie wäre eine gänzlich andere und würde nur deshalb denken, sie wäre Louisa Cosgrove, weil sie eben verrückt ist. Louisa hält dies für einen Fehler und versucht den Ärzten klar zu machen, wer sie ist und das sie in dieser Irrenanstalt völlig fehl am Platz sei. Doch keiner hört auf sie, denn alle halten sie ja für verrückt. Nun erinnert sich Louisa immer wieder an Etapen ihrer Kindheit. Durch diese Rückblenden wir immer mehr von ihrem Charakter gezeigt, und manchmal kommt einem der leise Gedanke: Ist sie vielleicht wirklich nur verrückt?

In den Rückblenden erfährt man, dass Louisas Familie oft nicht mit ihrem Handeln und Denken einverstanden ist. Louisa will Ärztin werden. Sie will nicht an irgend einen Mann verheiratet werden und dann dort die Hausarbeit machen. Sie träumt davon, mehr aus ihrem Leben zu machen, und anderen Menschen zu helfen. Und sie verspürt eine seltsame Zuneigung gegenüber ihrer Cousine.

Dieses Buch ist wieder ein gutes Beispiel dafür, dass solche Sprünge in die Vergangenheit sehr gut reinpassen und Spannung aufbauen können, wenn sie denn richtig eingesetzt werden. (Nicht wie bei „Die Antwort des Windes„)

Im Laufe des Buches wurde mir Louisa immer sympatischer, und ich fieberte richtig mit. Immer und immer wieder sagte ich mir: „Okay, das Kapitel noch, dann geh ich erstmal schlafen!“ … doch immer wieder wurde es dann doch mehr, weil die Geschichte einfach so flüssig und spannend ist, dass die Seiten nur so dahinflogen.
Man wollte einerseits wissen, wie sie ihren Alltag in der Irrenanstalt überlebte und die Probleme, die auftreten, bewältigt… andererseits wollte man aber auch mehr über ihre Gefühle gegenüber ihrer Cousine und später Eliza erfahren. Das Thema Liebe von Frau zu Frau ist in diesen Roman wunderschön eingeflochten und man muss einfach mit Louisa mitfühlen!

Fazit:
Mein Herz so wild“ ist ein Roman, der sehr gut die Probleme der Vergangenheit beleuchtet. Die Art, wie man damals gelebt hat… wie schwer es Frauen hatten und was von ihnen erwartet wurde, wird wunderbar beleuchtet. Nebenher gibt es eine spannende Geschichte, in der auch ein wenig Gefühl vorhanden ist. Ich empfehle diesen Roman sehr gern weiter, weil ich ihn sehr gerne und mit viel Eifer gelesen habe, er wirklich packend und gut geschrieben ist und die Geschichte einfach sehr lesenswert ist.

Dafür gibt es von mir: