(Geistiger) Zustand · Psychisch (geschützt) · Träume

Albträume

Wie ich im letzten Beitrag geschrieben habe, geht es mir „eigentlich“ ganz gut. Ich bin nicht am Boden zerstört, das Leben geht weiter und ich schaue positiv in die Zukunft. Wären da nicht diese lästigen Albträume, die mich ca seit April~Mai plagen. Nicht, dass das etwas besonderes wäre, denn ich träume ja allgemein schon immer sehr viel. Und nach der Zeit mit H. haben mich 2 Jahre lang immer wieder Träume von ihm verfolgt. Mal gute, mal schlechte. Aber eben immer nur mal ab und zu. Dann war auch wieder eine ganze Weile Ruhe. Diesmal ist das aber anders. Ich habe nahezu jede Nacht Albträume. Egal was ich versuche, dagegen zu unternehmen. Weniger bis gar kein fernsehen, keine Nachrichten anhören oder lesen, Meditation und Entspannungsübungen, vor dem Schlafen gehen Kräutertee trinken. Alles hilft nichts.
Meine Albträume sind einfach immer da. Und wenn ich auf vieleMenschen treffe, wie zB nach einer Feier oder einem Ausflug, sind es manchmal sogar mehrere in einer Nacht.

Meistens sind es irgendwelche „allgemein schlimmen“ Träume… Von Unfällen, Vergewaltigung oder das mir etwas über dem Kopf zusammen bricht. Zum Beispiel in einem der Träume zerfiel über mir der Balkon der neuen Wohnung, in die wir gerade eingezogen waren. In der selben Nacht träumte ich, dass ich auf meine Nichte aufpassen sollte, die sich nach draußen schlich und in den Schnee legte… und dort erfroren ist.

Außerdem habe ich manchmal Träume, die sogar fast schon märchenhaft sind, aber ohne erhofftes Happy End. Und dann gibt es noch, und das leider am meisten, den verwirrend kranken Scheiß.

Zum Beispiel habe ich vorgestern geträumt, dass sich bei uns eine Art von Ratten eingenistet hätte, die eigentlich eher aussahen wie Nacktschnecken, aber wenn man ihnen zu Nahe kam eine Größe und Statur von einem Dackel angenommen haben. Ich hab alles versucht sie wegzuscheuchen, aber nichts hat geholfen. Dann habe ich eine hochgenommen um sie raus zu tragen, woraufhin sie zwei Vorderzähne zeigte und mir die Kehle durchbiss. Als sich nach den Aufwachen mein Herzrasen langsam wieder beruhigte, fiel mir ein, dass die Viecher am ehesten Biber waren. Bösartige Biber. Aber im Traum habe ich sie nicht erkannt, sondern tatsächlich an eine Mutation zwischen Nacktschnecke und Ratte gedacht.

Einer der Träume, die ich mit „eigentlich märchenhaft“ meinte, ist mir auch besonders im Gedächtnis geblieben.
Ich hatte im Traum einen Streit Y., zu einer Zeit als wir wohl noch nicht verheiratet waren. Nach den Streit verwandelte mich irgendwas in ein kleines Fuchsmädchen. Als Y. mit dem LKW zur Arbeit los ist, schlich ich mich (als Fuchs) mit in den Laderaum. Wie es in Träumen so ist, wusste ich, dass ich 24 Stunden Zeit hatte, damit Y. mit verzeiht und nach Hause fährt.
Dem war aber nicht so. Kurz gesagt: Er lernte auf einem Rastplatz eine andere kennen und küsste sie. Ich ging traurig in den Wald und musste für immer Fuchs bleiben.

Ich wachte heulend aus dem Traum auf und er beschäftigte mich wie gesagt wirklich eine ganze Weile. Ich hatte irgendwie nur noch ein bedrückendes Gefühl und steckte in einer beklemmenden Depriephase, als wäre ich auch im echten Leben irgendwie zum Unglück verhext worden.

In der Nacht hatte ich noch 2 andere Albträume vor diesem und lag dazwischen 2 Stunden lang wach im Bett, weil ich immer wieder Angst hatte, wieder einzuschlafen. Oft ist es bei mir nämlich auch so, dass ich, wenn ich wieder einschlafe, direkt an der Stelle weiterträume, wo es aufgehört hatte. Auf jeden Fall googlte ich nach dieser mal wieder grauenvollen Nacht, was man gegen Albträume tun kann. Und habe auf mehreren Seiten gelesen, dass bei andauernden Albträumen, die über Wochen oder sogar Monate gehen, am besten ein Arzt konsultiert werden sollte. Und ich schaffte es sogar, meinen ganzen Mut zusammen zu nehmen und einer Psychotherapeutin aus Chemnitz zu schreiben, die auf ihrer Website ein Kontaktformular zur Terminanfrage hat.
Eigentlich wollte ich nur von den Albträumen schreiben, aber als ich einmal angefangen hatte, sah die Nachricht hinter dem „warum benötigen sie Hilfe“ dann so aus:

„Seit Monaten starke Albträume und Schlafprobleme, starker Kinderwunsch mit vorangegangen Fehlgeburten und Probleme mit Sozialkontakten. Bitte Kontakt nur per Email, da Telefonate Angstzustände auslösen.“

Eigentlich genug, um einen Psychotherapeuten zu kontaktieren, oder?  Und trotzdem immernoch dieses Gefühl, jemanden damit zur Last zu fallen, da ich ja eigentlich gar keine „richtigen“ Probleme habe… nicht wie andere… aber ich schätze, genau der Gedanke ist auch so ein Problem…

Aber nun ja, die Nachricht ist nun 3 Wochen her und ich habe keine Antwort erhalten. Ich habe gestern noch eine weitere Psychotherapeutin gefunden, die Terminanfragen per Mail akzeptiert und dort einfach kurz und knapp ohne Erklärung um einen Termin gebeten. Mal sehen ob ich hier wenigstens eine Antwort erhalte… ansonsten versuche ich es aktuell weiter mit Sachbüchern zum Thema Selbstbewusstsein und Glücklich werden. Ich liebe die Hörbücher von Alexandra Reinwardt, von denen es auch auf Youtube kostenlos einige gibt. „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ habe ich mittlerweile schon ein drittes mal gehört und es hilft mir immer wieder ein bisschen, wenigstens bei Situationen auf Arbeit, mir nicht mehr alles zu sehr zu Herzen zu nehmen und auch mal für meinen Standpunkt einzustehen. Aktuell höre ich „das Glücksprojekt“ … mal sehen, ob ich daraus auch etwas positives schöpfen kann. Zu den Bücher wird es auf jeden Fall nochmal einen gesonderten Blogeintrag geben.

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Träume

Albträume – Gestalkt

Letzte Nacht hatte ich einen ziemlichen Albtraum. Der Traum war dieses Mal gestochen scharf und alles hier im Wohnviertel war im Traum genau, wie es auch in Wirklichkeit ist. Sonst kommt es bei mir in Träumen ja oft vor, das Dinge verzogen oder anders sind…

Ich entschloss mich, von der Arbeit im Gästehaus nach Hause zu laufen. Es dämmerte gerade, aber ich hatte es ja nicht weit. In meiner Hand hielt ich eine Zeitschrift, in die ich, während ich lief, ab und zu einen Blick warf. Es dauerte nicht lang, da bemerkte ich, dass sich jemand hinter mir befand. Mit schnellen Schritten verfolgte er mich. Ich beobachtete ihn aus den Augenwinkeln und lief zügig weiter. Ich erkannte ihn nicht. Das machte mich stutzig, denn hier kennt doch jeder jeden. Er kam näher und näher. Ich hatte immernoch die Zeitung in meinen Händen. Plötzlich merkte ich, wie er über meine Schulter schaute, und schrak zusammen. Er entschuldigte sich, und bat mich um die Zeitschrift. Ich gab sie ihm und verdrückte mich schleunigst wieder.

Zuhause angekommen fütterte ich meine Katzen, schaute mich noch einmal um, ging ins Bad und dann ins Bett. Es dauerte aber nicht lang, und ich war wieder hell wach. Meine Katzen maunzten. Also zog ich mich an. Vom Fenster im Schlafzimmer sah ich einen Schatten. Irgend jemand schlich unter meiner Wohnung entlang. Hm. Ich ging in die Küche, und fütterte meine Katzen erneut. Doch sie hörten nicht auf, zu maunzen. Ich sah aus dem Küchenfenster. Dort stand wieder dieser Mann – der, der mich den Abend zuvor verfolgt hatte. In seiner Tasche sah ich eine Waffe. Ich schluckte und ging rückwärts… nur weg vom Fenster. Dann ging ich zur Tür und schielte zum Hausflur hinaus. Dort stand ein weiterer Typ ans Geländer gelehnt. Er hatte ein rotes T-Shirt an, dass mich an die Netto-Markt-Shirts erinnerte. Ich fragte ihn, was er denn hier suche. Er meinte, er wartet.
Ok, dachte ich. Dann fragte ich ihn, ob er den Typ draußen gesehen hätte. Ja, meinte er. Aber ich brauche mir keine Sorgen machen, es wäre ein Kumpel von ihm. Also ging ich wieder in meine Wohnung.

Kurze Zeit später hörte ich ein Kratzen an der Tür. Außerdem war im Flur Lärm zu hören. Also ging ich wieder in den Hausflur hinaus. Da stand der Typ mit seiner Waffe. Er drehte sie in den Händen, grinste mich an und ging auf mich zu. Ich bekam Panik. Er versperrte mir den Weg zurück in die Wohnung. Also rannte ich die Treppe hinauf. Ich hämmerte an die Tür meiner Nachbarn. Es öffnete ein Mann. (Anmerkung: Der Mann, den ich im Traum sah, war nicht mein Nachbar. Ich habe keine Ahnung, woher mein Gehirn diesen Mann ausgesucht hatte.) Ich bat ihn um Hilfe und sagte, ich würde bedroht werden. Er meinte, er würde mir helfen. So gingen wir gemeinsam nach draußen. Dort redete mein Nachbar auf den fremden mit der Waffe ein. Er solle verschwinden und keinen Ärger machen. Ich schaute mich nach dem anderen Typen um.

Dieser saß in einem schwarzen Auto und rief meinem Nachbar zu, er solle sich raushalten, sonst würde er sein blaues Wunder erleben. Doch mein Nachbar war unbeeindruckt. Dann kam plötzlich seine Frau (auch diese war keine bekannte Person) zur Tür heraus. Und der Typ im Wagen legte den Rückwärtsgang ein, und überfuhr sie. Ja. Einfach so. Wir schrien. Ich konnte es kaum fassen, der Typ fuhr einfach weiter. Mein Nachbar rannte zu seiner bereits toten Frau. Ich geriet immer mehr in Panik. Ich wollte wegrennen, aber war wie gelehmt. Und der Mann mit der Waffe kam auf mich zu, und zielte auf mich. Das letzte was ich sah, war eine plötzliche Ansicht von oben, wie ich auf dem Asphalt vor dem Haus lag, mit einer Kugel im Kopf… und mein Blut und so einiges anderes verteilte sich auf dem Boden.

Danach wachte ich ziemlich schockiert auf. Ich brauchte lange, um mich zu beruhigen, und dann viel mir wieder ein, woher ich den Mann, meinen „Stalker“, kannte. Von diesem netten Link hier, den Science-guy gestern verteilt hat. Danke. *grml* (Link geht nur mit Facebook Profil zu öffnen)

Träume

Die wirre Welt ~ Mein Kopf voller Träume

Heute hatte ich mal wieder einen komischen Schlaf. Erst war ich ja noch recht lang am PC, weil ich noch mit Sven und Shahid geskypet hatte… dann hing ich noch an einer anderen Sache fest, so dass ich erst gegen 6.00 Uhr nach Hause schlurfte… Erst habe ich überlegt, ob ich die Nacht durch mache, weil ich noch hell wach war. Dann hab ich allerdings noch etwas gelesen und war dann doch müde.

In meinem ersten Traum ging es darum, dass ich mit jemandem bei einer Art Freilichtkonzert war. Aber derjenige hat mich immer wieder allein gelassen… Also habe ich mich dann abgeseilt und bin allein durch die Stadt gezogen. Dort war ich in einigen Geschäften und habe mir niedliche Sachen ausgesucht. Ich habe mir auch ein neues Outfit gekauft, was der weißen Königin aus dem neuen Alice im Wunderland mit Johnny Depp ähnelte. Dann wachte ich durch den Hahn und den Sonnenaufgang auf.

Mein zweiter Traum war ein recht verwirrender, aber trotzdem lustiger Traum. Ich habe von den SNACKS geträumt, beziehungsweise von einigen Mitgliedern. Schoko, Nunu, Koibri, Sven und ich waren zusammen unterwegs. Wir waren bei einer Freilichtbühne und danach auf einem großen Volksfest und hatten jede Menge Spass. Naja. Sven, Nunu und ich hatten Spass. Schoko auch, aber der war irgendwie ständig verschwunden. Und Koibri fing dann an, zu motzen. Und keiner hat verstanden, warum. Bzw. eher… keiner hat Koibri verstanden. Was sie sagte, klang immer so undeutlich und eher wie Katzenlaute. Und sie wurde immer lauter und lauter. Bis ich in ihre riesigen Augen sah. Und vor Schreck gekreischt habe, weil meine Katzte plötzlich vor mir saß. Mit soooo großen Augen. Und miaute.

Nachdem ich Cathy dann nach draußen gelassen hatte, legte ich mich wieder ins Bett. Obwohl es längst extrem hell draußen war. Es dauerte nicht lang, dann träumte ich wieder. Diesmal war ich bei meinen Eltern in der Gaststätte. Und In Extremo spielte bei uns. Und ich redete mit den Bandmitgliedern und bekam sogar ein Geschenk. Und ich war total mit der Organisation beschäftigt, damit keiner die Band beim rausgehen überrumpeln konnte. Irgendwie habe ich sie dann bis zu ihrem Tourbus gebracht, und landete dann in einem Dorf hier in der Nähe. Dort half ich plötzlich in einer Firma und es war alles seeehr verwirrend.

Ich erwachte plötzlich kurz nach 14 Uhr. Dann saß ich aufrecht im Bett… und dachte an jemanden. Dann erinnerte ich mich, dass ich mein Handy im Hausflur liegen gelassen hatte. Also schlurfte ich im Nachthemd nach draußen. Genau in dem Moment, als ich das Handy mit in meine Wohnung nahm, kann eine SMS von der Person, an die ich gedacht hatte. Eine sehr süße SMS. Lächelnd legte ich mich aber dann doch noch mal ins Bettchen. Und dann kam der nächste Traum… Aber diesen Traum werde ich mal hier nicht näher ausführen 😉
So hab ich es doch geschafft, heute mal wieder bis 16 Uhr zu pennen. Immer dieser verkorkste Rhythmus *lach*

Träume

Und ich sah dich im Traum…

Denn mein Glück bestand tatsächlich aus dem gleichen Geheimnis wie das Glück der Träume, es bestand aus der Freiheit, alles irgend Erdenkliche gleichzeitig zu erleben, Außen und Innen spielend zu vertauschen, Zeit und Raum wie Kulissen zu verschieben.
Hermann Hesse

Kennt ihr das … In einem Traum hat man noch starke Gefühle für jemanden, es ist alles so leicht und unkompliziert… und dann wacht man auf, und ist traurig, dass es im tatsächlichem Alltag nicht auch so ist. Aber kann es jemals so sein, wie in den Träumen? Oder sind die Träume nur ein Wunschdenken? Und spiegeln Träume wirklich das wieder, was man selbst will? Oder sind sie nur ein Ausweg, um dem Alltag für eine kurze Zeit zu entfliehen?

Ich träume in letzter Zeit wieder sehr viel und bin auch sehr froh drüber. Ob es daran liegt, dass ich jetzt immer erst kurz vor Sonnenaufgang schlafen gegangen bin? Hm… wer weiß.

Träume

Die Geschichte meines letzten Traumes

In der Nacht vom 23. Januar zum 24. Januar hatte ich seid langem mal wieder einen richtig intensiven Traum. Es war komisch, den ich bin in der Nacht sogar mehrmals aufgewacht und auch morgens hat mein Freund mich geweckt und kurz mit mir geredet. Doch ich bin immer wieder eingeschlafen und hab an der Stelle weiter geträumt, wo ich stehen geblieben war. Ich hab das ganze jetzt mal als eine Art Geschichte hier zusammengefasst. … weiterlesen?

Träume

Schlechte Träume – Mein wirrer Kopf, Teil 2

Am 24.03. und 25.03. hatte ich nachts recht skurrile Albträume. An alles kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber das, was ich noch weiß, ist schon verwirrend genug. Man kann die Träume natürlich wieder auf meinen Vampirbuch-Konsum und den Horrorfilmen (und anderen Filmen) schieben, aber gerade in der Woche hatte ich nichts dergleichen gelesen und saß auch nicht sehr oft vor dem Fernseher… (Vielleicht war es aber auch gerade der Entzug der mich auf so was gebracht hat…) … weiterlesen?

Träume

Versuch der Traumdeutung…

Alsooo… Jetzt hab ich mal ein bisschen was zu den letzten Träumen herraus gesucht.

Regenwürmer
Durch Rücksichtslosigkeit schaffen Sie sich Gegner. Sie sollten vielleicht etwas bescheidener leben.
Okay, netter Tipp. Mein Traum mit den Regenwürmern deutet als auf Rücksichtslosigkeit hin. Hm, ich könnte jetzt nicht abstreiten, dass ich schon mal rücksichtslos gewesen wäre. Aber sehr rücksichtslos bin ich auch nicht… hm. Ich werds mir merken. Weiter: … weiterlesen?