SNACKS

SNACK(s) Geschichte – Über traurige Enden

Schoko ging durch die Straßen. Es dämmerte langsam, und er wollte nach Hause unter die warme Dusche und sich danach eine schöne Tasse Tee kochen. Obwohl es ihn in letzter Zeit auch ein wenig zurückschreckte, wenn er an die WG dachte, die er sein Zuhause nannte. Schon seit längerer Zeit hing der Haussegen schief und es war einfach nicht mehr das gleiche Gefühl, wie damals. Als er am Park vorbei kam, entdeckte er ein bekanntes Gesicht in der Mitte des Spielplatzes. Schweigend ging er auf eine der leeren Schaukeln zu, setzte sich neben das – heute rothaarige – Mädchen und scharrte mit seinem Fuß im Sand. Nach einigen Minuten der Stille sagte er: „Na, hat es dich mal wieder in die Gegend verschlagen?“ … weiterlesen?


Die WeihnachtsSNACKS!

Gastauftritt: Kazi

Name: Christina
Nickname: Kazi
Blog: http://kazihasi.blogspot.com/
Alter: 24
Augenfarbe: grün-braun
Haarfarbe: dunkelbraun

Beschreibung:
Freundin von Chrissy, die sich gerne im Club „SN“ mit ihr trifft. So hat sie auch die anderen SNACKS kennen gelernt, da Chrissy sie alle mal in den Club verschleppt hat. … weiterlesen?


Eine halbe Tüte Snacks – Ein lustiges Wochenende Teil 2

So… hat länger gedauert als erwartet, aber nun mach ich mich endlich mal daran, weiter übers letzte Wochenende zu berichten.

Naja… also Freitag Abend bin ich durch die lange Fahrt ziemlich fertig gewesen… so bin ich dann ziemlich früh/schnell eingeschlafen. Dank dem Met und Science-guy´s extrem bequemen Bett hab ich auch richtig gut geschlafen… nur einmal bin ich aufgewacht, als Science-guy nach den Hunden und dem Rechten geschaut hat. … weiterlesen?


SNACKS – Tetris!

Aya tigerte durchs Haus. Sie hielt mal wieder Ausschau nach ihren Mitbewohnern. So langsam fing sie an, diesen Mama-Job tatsächlich zu mögen. Als erstes besuchte sie Koi, die in ihrem Zimmer saß, eine Melodie vor sich hin summte und zeichnete. Aya lobte die neuen Arbeiten von Koi und verschwand dann wieder in den Flur. Dort traf sie auf Nunu, die gerade Wäsche machte und dabei ebenfalls gedankenverloren vor sich hin summte. Aus dem Bad drang Svens Stimme… er duschte gerade und lies dabei lautstark eben diese Melodie erklingen. Nun hatte auch Aya einen Ohrwurm. Woher kannte sie diese Melodie nur? Sie ging nach oben, um nach den zwei verbliebenen Mitgliedern der WG zu schauen. Und sie fand die beiden schließlich in Chrissys Zimmer, auf dem Boden gegen die Wand gelehnt hockend und im Einklang eine Melodie summern. „Was zum???“ murmelte Aya kopfschüttelnd, als sie die beiden erblickte.

Gedankensprung – Was zuvor geschah.

Schoko und Chrissy hockten in Chrissys Zimmer und unterhielten sich. In letzter Zeit verstanden sich die beiden recht gut, auch wenn sie unverkennlich zwei ganz verschiedene Charaktere waren.

Schoko: „Klar. Wenn ich was bewusst so einrichte, dass was schief gehen kann, geht’s nicht schief. Was wiederum schiefgehen ist, weil ich eigentlich wollte, dass es schiefgeht.“
Chrissy: „…“
Schoko: „Ja. Ich bin eben der Philo in unserer WG.“ seufzte er.
Chrissy: „Nee, du bist der, der traurig und verlassen in der Ecke hockt und die Melodie von Tetris summt.“ neckte sie ihn.

Schoko begann die Melodie von Tetris zu summen… „Na, ich sollte nun wirklich langsam wieder in mein Loch kriechen…“ sagte Schoko dann und wollte aufstehen. Daraufhin schaute Chrissy ihn schief an. Gegen diese Art von Stimmung war sie bei ihm mittlerweile fast resistent. (Aber leider nur fast)

Chrissy legte den Kopf in den Nacken und begann zu blinzeln. „Du willst mich verlassen??? Wie kannst du nur! Du Schuft! Hast du eine andere? Oder liegt es an mir? Bin ich zu fett???“
Schoko begann, beschwichtigend mit den Händen zu gestikulieren. „Zu fett? Fett ist gar kein Ausdruck… du bist zu dünn!“ doch Chrissy lies ihn nicht ausreden. „Dann bist du heute schon der zweite der mich verlässt! Der andere geht lieber duschen! Kannst du dir das vorstellen? … Nagut. Bleib ich eben allein. Einsam. Verlassen. In meiner Ecke. Und summe die Melodie von Tetris! Püh!“ sie schniefte theatralisch.

Schoko setzte sich wieder. „Sei mal ja ruhig und sei dir bewusst, was du bisher erleben durftest und erleben darfst!“ murmelte er und fügte dann hinzu: „Ich dagegen darf berechtigt Tetris summen! So.“ Chrissy rückte zu ihm auf und grinste wieder. „Dann summen wir eben gemeinsam die Melodie von Tetris!“

Und so summten sie, und summten… und steckten Nunu an, als sie in Chrissys Zimmer kam, um die Wäsche zu holen. Und diese steckte Koibri an, als sie aus ihrem Zimmer die Wäsche holte, und Sven, als sie ihm saubere Handtücher reichte… und nun stand Aya da und schaute kopfschüttelnd auf Schoko und Chrissy. Und begann zu summen. Verflixt. Und schon summte die ganze WG.

Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=BXwY1d8iRVw


SNACKS – Der Diener

Schoko schloss die Haustür auf. Er kam gerade von einer Greenpeace-Demo und war fix und fertig. Er hängte seine Jacke im Flur auf. Es war heute schrecklich windig und kalt gewesen. Man merkte ganz deutlich: Der Herbst kam. Schokos Magen knurrte und erinnerte ihn daran, dass er heute noch nichts Nahrhaftes zu sich genommen hatte. Also schlurfte er in die Küche und blieb bei deren Anblick abrupt stehen.
Auf allen Arbeitsflächen waren Obststücke und –reste wüst verteilt. Auf dem Fussboden zeichnete sich eine Spur aus flüssiger Schokolade. Auch auf der Arbeitsplatte waren verschiedene Schokoladensorten zu finden. Offensichtlich hatte sich jemand die Mühe gemacht, diese fein säuberlich zu zerhacken und zu schmelzen. Oh je, dachte Schoko. Aya würde ausrasten, wenn sie diesen Saustall hier sah. Dieses Chaos konnte nur Chrissy oder Sven zu verdanken sein. Schoko ging zum Kühlschrank und nahm sich eine Bionade heraus. Er öffnete sie und machte sich auf die Suche nach seinen Mitbewohnern. Während er trank, hörte er Geräusche aus dem großen Gemeinschaftswohnzimmer. Er öffnete die Tür einen Spalt breit und spähte hinein. Dort bot sich ihm ein Bild der Götter. Die vier Mädels, Nunu, Aya, Koibri und Chrissy lagen nackt auf dem großen Sofa, jede nur mit einem dünnen weißen Leinentuch bedeckt. Halt nein. Das stimmte nicht ganz. Er blinzelte.
Da war wohl seine Fantasie mit ihm durchgegangen. Tatsächlich saßen sie in weiche weiße Wolldecken gekuschelt auf dem Sofa und unterhielten sich leise. Vor ihnen standen ein Schokobrunnen und ein reichliches Obstbüffet. Und Sven stand – in schwarze Baumwollhosen und einem weißen Hemd gekleidet – da, und fütterte die Mädels abwechselnd mit süßen Früchten. „Was zum…“ murmelte Schoko gerade, als er von Chrissy unterbrochen wurde. Sie legte den Kopf in den Nacken und säuselte: „Ach Sveheeen? Ich bin ganz verspannt. Könntest du mich wohl etwas massieren?“ – „Ja, Herrin“ kam die kurze und leicht mürrische Antwort von Sven. Aya kicherte. „Und Sveeheeen, danach könnten meine Füsschen auch eine kleine Massage vertragen!“ verkündete diese. Auch darauf antwortete Sven nur: „Jawohl, Herrin!“ und begann, Chrissys Nacken zu massieren. Nunu indes blickte zu Schoko. „Sven hat ne Wette verloren.“ erklärte sie ihrem Mitbewohner. Dieser nippte lässig an seiner Kräuterlimo. „So nun weiß ich ja, was ich von euch halten soll.“ Entgegnete er trocken. „Ihr feiert hier ne Orgie, und ich bin nicht eingeladen!“


SNACKS – Wenn Chrissy stinkig ist

Nunu war gerade dabei, das Geschirr in der Küche einzuräumen. Aya saß am Fenster, eine Zigarette in der einen, eine Tasse Kaffee in der anderen Hand. Schoko saß in der anderen Ecke der Küche. Er hat extra viel Abstand zwischen sich und Aya gebracht, und funkelte sie immer mal wieder über seinen Laptop hinweg an. Und Koi saß am Tisch und kritzelte vor sich hin. Es hätte so ein wunderschöner, ruhiger Abend werden können, wäre da nicht das Getrampel im Haus, das knallen von Türen und gelegentliches überlautes Gezänke zu hören gewesen.
Nunu seufzte und blickte nach oben. „Was ist da eigentlich los? Die beiden waren doch bis vor kurzem noch ein Herz und eine Seele?“ fragte sie, während Chrissy die Treppe herunter getrampelt kam. Aya drückte ihre Zigarette im Aschenbecher aus und antwortete dann: „Sven war diese Woche das erste Mal mit einkaufen dran.“ – „Und?“ bohrte Nunu weiter. Aya seufzte. „Und… er hat Chrissy´s Lieblings-Schoko-Cookie-Kellogs vergessen.“ … In dem Moment rauschte Chrissy auch schon durch die Küche. „Du bist ein Idiot, Idiot, Idiot, Idiot!“ schimpfte sie, als Sven nun ebenfalls die Küche betrat. „Als wenn das so schlimm wäre! Reg dich doch nicht so auf, verdammt! Wegen so was so einen Aufstand zu machen.“ meckerte er, als er hinter Chrissy herlief. Aya zog eine Augenbraue nach oben. „Und Sven sieht seinen Fehler nicht ein. Das schlimmste, was er bei Chrissy machen kann.“ Sven ging frustriert auf und ab. Nunu beobachtete ihn. „Naja, ich wäre auch sauer, wenn du meine Schoki vergessen hättest!“ gab sie zu. „Aber naja, es war ja auch dein erster WG-Einkauf. Da macht man eben Fehler.“ Sven gab ein komisches Geräusch von sich, was einem Grummeln sehr nahe kam. Chrissy ließ sich inzwischen auf einem Stuhl neben Schoko fallen. „Du hattest Recht. Wir hätten ihn doch in die Hundehütte stecken sollen.“ murmelte sie.


SNACKS – Koi´s Unschuld

Ok, das erinnert jetzt sehr an „Nunu und die nackte Wahrheit“ … aber das viel mir neulich auf Arbeit ein und ich musste es trotzdem schreiben. Auch wenns nur eine kleine, seeehr kurze Scene ist 😀

Koibri summte vor sich hin, als sie sich auf den Weg zum Bad machte, um die Wäschekörbe zu holen. Heute war sie dran, die Wäsche zu machen, und sie wollte diese Aufgabe möglichst schnell hinter sich bringen. In Gedanken war sie schon bei der nächsten Zeichnung, die ihr im Kopf schwebte. Sie öffnete die Tür und ging zur Waschecke, als sie bemerkte, dass es recht neblig im Bad war. Als sie sich umdrehte traf sie der Schock. Da stand Sven, ihr den Rücken zugedreht, nackt. Er stand vor der Badewanne und war gerade dabei, sich abzutrocknen. Sven hatte Koibri wohl nicht reinkommen hören.
„Yieeek!“ war der einzige Laut, den sie heraus brachte. Nun bemerkte auch Sven, dass jemand anwesend ist und drehte sich ruckartig rum. „Ehhh…“ murmelte er und schaute Koi verwirrt an. Diese kniff die Augen zu und atmete tief aus. „Ich bin unschuldig, ich bin unschuldig… ich habe nichts gesehen, ich habe nichts gesehen…“ murmelte sie wie ein Mantra vor sich her, drehte auf dem Absatz und marschierte mit zusammengekniffenen Augen wieder hinaus. Im Türrahmen hielt sie kurz inne und meinte trocken: „Verdammt, warum schließt du nicht ab??“ dann knallte sie die Tür hinter sich zu und verschwand in ihrem Zimmer.