Gedanken

Es ist nicht alles nur schwarz oder weiß

Ich finde Greta Thunberg gut.
Auch wenn ich es nicht immer selbst schaffe, komplett auf Plastik zu verzichten oder auf Demos zu gehen, versuche ich, mich zu bessern und ein Stück weiter in die grüne Richtung zu gehen.
Nie würde ich darauf kommen, deshalb dieses Mädchen anzufeinden oder ihre Überzeugungen in den Dreck zu ziehen.

Ich bin keine Veganerin und möchte auch nicht komplett vegan leben.
Trotzdem ersetze ich gern Mahlzeiten durch vegetarische oder vegane Alternativen und versuche, meinen Fleischkonsum einzuschränken.
Ich habe Respekt vor Veganern und kann nichts schlechtes an ihrem Lebenstil finden.

Ich verstehe nicht, wieso es so viele Menschen gibt, die sofort schwarz sehen und sich dagegen stemmen, wenn Veränderung aufkommt. Als hätte man plötzlich das Bedürfnis, sich rechtfertigen zu müssen oder die Angst davor, etwas weggenommen zu bekommen.
Diese Engstirnigkeit macht mich traurig. Es gibt nicht immer nur schwarz oder weiß.


Spiegelbild

Du siehst mich im Spiegel und denkst das bin ich.
Du denkst mich zu erkennen.
An den blauen Augen, den rosa Lippen, dem rundlichen Gesicht.
Du denkst, ich bin die, die ich immer war.

Doch was du siehst, ist eine Oberfläche.
Ein Trugbild, das jederzeit geändert werden kann.
Braune Haare, rote, oder doch blaue?
Schwarzer Lippenstift und die Welt bildet sich ein neues Urteil.
Du auch?
Oder erkennst du mich anders?
Tiefer… am Blick meiner Augen, meinem Geruch, meiner Wärme.
Siehst du in mir mehr, als mein Äußeres?
Oder merkst du nur die kalte Oberfläche.
Denn letztendlich bin ich Nichts.
Nichts anderes, als dein Spiegelbild.


Jedem was er mag

Ich brauche kein Crystal,
kein LSD,
kein Speed,
kein Hyaluron
und auch kein Botox.
Ich brauche keine Zigaretten,
und Whisky trink ich gern,
aber brauchen tu ich ihn nicht.
Ich brauche auch sonst nicht mehr viel,
hab ich gemerkt.
Keine Berge Kleidung,
keine 300 Bücher.
Keine Alexa.

Aber mein Handy, dass Fotos macht.
Und davon viele.
Ich mag Selfies, Orte, Essen.
Ich mag gern alles, jede Erinnerung.
Sei sie auch noch so klein.
Einfach nur als Foto.
Damit ich denke, dass was bleibt.
Wird es nicht.
Nicht auf ewig.
Aber mir bleibt es.
Für jetzt.
Mich macht es glücklich.
Und ich werd seltsam dafür angeguckt –
aber das ist mir egal.


Veränderungen

Es stimmt nicht, dass Menschen sich nicht verändern.

Es gibt die verschiedensten Gründe und Einflüsse, wegen denen sich Menschen ändern.

Alkohol
Drogen
Schlimme Ereignisse
Depressionen
Lügen oder „falsche“ Freunde.

Die Frage ist nur, ist diese Veränderung vorübergehend oder bleibend?

Manchmal trifft man auch bewusst die Entscheidung, sich zu ändern. Vielleicht eben genau indem man einen der oben genannten „Umstände“ ändert oder weglässt.

Schade ist es nur dann, wenn man sich davon derart beeinflussen lässt, das andere einen nicht mehr wieder erkennen.

Oder das man sich selbst nicht mehr weder erkennt.


„Happy“ – „End“

Du willst glücklich sein
Träumen von einer Zukunft
Einem zweisamen Leben
Voll mit dem, was du dir wünscht

Und der Blick schweift zu den Tabletten auf deinem Bett

Du willst Leben
Mit Freunden und Familie
Voller Liebe 
In guten wie in schlechten Tagen

Und du fühlst das Messer kalt und schwer in deiner Hand

Dein Inneres zerreißt dich
Es gibt nur das Hoch oder das Tief
Keine Mitte
Zwischen dem „Happy“ und dem „End“ ist zu wenig Platz


Versprechen und Erwartungen…

Versprich nichts…

dann kannst du keine Versprechen brechen.

Erwarte nichts…

dann werden deine Erwartungen nicht enttäuscht.

 


Von der Entstehung

Kann es sein das wir nur anfangen, jemanden zu lieben, weil wir uns an seine Nähe gewöhnen?

Entstehen Gefühle durch Gewohnheit?

Oder durch körperliche Nähe?

Wann genau verlieben wir uns in jemanden?

Und in was genau verlieben wir uns?

In die Art, wie er mit uns umgeht?

In die Worte, die er sagt?

Oder verlieben wir uns in dem Gedanken, nicht allein zu sein?


Die Liebe und der Weihnachtsmann

Kann man verlernen zu lieben?

Oder wird es mit der Zeit weniger?

Wird es mit wachsender Erfahrung weniger intensiv?

Kann es sein, dass man abstumpft?

Legt man einen inneren Schalter um?

Oder machen schlechte Erfahrungen menschliche Gefühle kaputt?

Ist es etwa wie mit dem Weihnachtsmann?
Früher noch freute man sich wie verrückt auf Weihnachten.
Tagelang hatte man wunderbar freudige, warme Gefühle.
Doch irgendwann erfährt man, dass es ihn nicht gibt.
Lange versucht man, gegen dieses Wissen anzukämpfen.
Doch man realisiert die Wahrheit.
Und dann ist es nie wieder das Selbe.
Man versucht, die kindlichen Gefühle und Freuden nachzuempfinden…
Doch man schafft es nie ganz.
Und irgendwann merkt man, es ist etwas kaputt, dass nicht mehr ganz wird.
Es gibt keinen Weihnachtsmann.

Gibt es die Liebe?

Oder ist das auch nur eine Illusion, an der wir verzweifelt versuchen, festzuhalten, um uns besser zu fühlen?


Zurückblicken

Es gibt Momente im Leben, da blickt auch der stärkste Mensch darauf zurück, was war.

Man wäre nicht da, wo man ist, wenn man keine Vergangenheit hätte.

Und Stärke bedeutet nicht, sich nicht umzudrehen.

Es zeugt von Stärke, wenn man einen Blick zurück wirft, und trotzdem voller Stolz weiter geradeaus gehen kann.


Eines Tages, Baby.

Irgendwann, an irgendeinem der Abende, an denen E-Hörnchen in letzter Zeit bei uns war, zeigte er mir/uns ein YouTube Video von einer Poetry-Slammerin namens Julia Engelmann. Sie liest ein Gedicht, dass sich auf ein Lied bezieht, dass sicher viele kennen.

 

Nicht nur, dass ich Gänsehaut bekam… das Gedicht, dass sie im nächsten Video liest, hat mich sehr berührt. Ich kann mich absolut damit identifizieren. .. weiterlesen?


Heute in einem großen Einkaufszentrum.

Ich sitze in Hotpants, Stiefeln und freizügigem Top auf der Bank. An mir kommt ein Typ mit seiner Freundin vorbei, die korpulenter ist als ich. Sie wirft mir einen Blick zu, den ich als „Ich hätte auch gern so ne Figur…“ deute. Ich ertappe mich dabei, dass ich zu einer hochgewachsenen, schlanken Blondine gesehen hatte, und selbst dachte „Ich hätte auch gern so ne Figur.“

Dann sehe ich, wie besagte Blondine ein weiteres Kleidungsstück zurück auf den Ständer hängt. Ich höre, wie sie zu ihrem neben ihr wartenden Freund sagt: „Nichts in meiner Größe dabei. Wir sollten mal wieder in der Kinderabteilung schauen.“


Buntes im Kopf

Ja also hallo erstmal. Eigentlich habe ich 10000 Sachen, die ich schreiben will. In meinem Kopf ist totales Wirrwarr. Am liebsten würde ich mein komplettes Leben nochmal nacherzählen und aufschreiben. So habe ich gestern schon angefangen, einen Beziehungs-Review-Blogeintrag zu tippen… ich habe schon sehr sehr viel geschrieben, bin aber noch lange nicht am Ende. Das wird wohl ein Monster-Blogeintrag werden. Dann will ich meine Meinung zu bestimmten Menschen loswerden, vom gestrigen Club erzählen, und dann habe ich mir überlegt, dass ich noch einmal einen großen Beitrag zu meinen Haaren machen will… usw usw usw. … weiterlesen?


Freundlichkeit ist Out.

Ich wollte schon neulich mal etwas dazu schreiben, doch dann kam ich wie immer nicht dazu. Aus gegebenem Anlass muss das jetzt aber mal sein.

Die Situation neulich war:
Ich kam gerade in den Markt, um in Kürze meine Schicht zu beginnen. Ich wollte mir nur noch etwas zu trinken holen und stellte mich dann also brav hinter eine ältere Dame an die Kasse. Die Kassiererin sagte der Dame die Summe für ihre Waren. Doch diese bemerkte, das sie zu wenig Geld dabei hatte. Sie meinte, sie müsse dann wohl den Joghurt dalassen. Die Dame an der Kasse ist mir bekannt. Sie hat eine etwas schroffe Art – meint es aber nicht böse. Sie sagte zur Kundin: „Jetzt hab ich das aber so schon eingegeben! Muss ich die Chefin holen, damit sie das wieder rausnehmen kann!“ … weiterlesen?


Buchausschnitt „Bloodlines“

Was für mich ein richtig gutes Buch ist?
Eins, dass ich herbei nehme, um Textpassagen zu notieren, da sie mich so sehr treffen.
Ausschnitt lesen?


Männer -.-

„Männer sind entweder von Dummheit zerfressen oder von Arroganz. Und ist einer liebenswert, lässt er sich so leicht lenken, als hätte er keinen eigenen Verstand.“

Ist schon komisch, wenn man in meinem Blog liest, um zu „spionieren“, und rummeckert, wenn man Dinge findet, die einem nicht in den Kram passen.


Gedanken zum Sonntag

Die Welt ist so verdammt oberflächlich. Die meisten Menschen geben es ja nicht zu. Da heißt es „Auf den Charakter kommt es an“. Aber mal ehrlich, dass Erste, was jeder von uns tut, ist, die anderen Menschen abzuschätzen. Wir vergleichen uns mit den Personen um uns herum, suchen an ihnen Makel und Problemzonen. Wir sehen ihr Äußeres und versuchen dann anhand dieser Informationen ihren Charakter abzuschätzen. … weiterlesen?


Geschützt: Gedankenkarusell und Gefühlsachterbahn

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Geschützt: Kindgedanken

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Frühjahrsputz!

Sonst eigentlich gar nicht meine Art… aber im Moment so unglaublich passend:


Geschützt: Walpurgisnacht…

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Blogstöckchen – Assoziationen

Vervollständige folgenden Sätze:

Das Leben ist… eine Berg- und Talfahrt.
Sterben müssen heißt… die Welt hinter mir zu lassen.
Menschen können… grausam sein.
Menschen sollten… lernen, besser miteinander umzugehen.
Die Welt braucht… eindeutig mal eine Rundumerneuerung. … weiterlesen?


Blogantwort zum Thema Hundetötungen und Co.

Dies ist eine Blogantwort zum Blogeintrag von Science-guy Von Tiersnuff und scheinheiligen Gutmenschen…

Mir ist die letzten Tage auch schon aufgefallen, dass überall in Facebook und auch in anderen Sozialen Netzwerken Bilder von gequälten Hunden und Tierschändern gepostet werden. Natürlich möchte man sowas nicht sehen. Natürlich wird einem „normalen“ Menschen bei solchen Anblicken schlecht. Und natürlich bringt es den Tieren rein gar nichts, wenn solche Bilder verbreitet werden. Aber hier an dieser Stelle teile ich Science-guys Ansicht nur teilweise. Denn man schaut bei sowas auch nicht einfach weg. Bei solchen Bildern wird man manchmal erst auf einige Dinge aufmerksam. Und deshalb sind solche Schocker-Bilder auch nicht 100% schlecht. … weiterlesen?