Gedanken

Veränderungen

Es stimmt nicht, dass Menschen sich nicht verändern.

Es gibt die verschiedensten Gründe und Einflüsse, wegen denen sich Menschen ändern.

Alkohol
Drogen
Schlimme Ereignisse
Depressionen
Lügen oder „falsche“ Freunde.

Die Frage ist nur, ist diese Veränderung vorübergehend oder bleibend?

Manchmal trifft man auch bewusst die Entscheidung, sich zu ändern. Vielleicht eben genau indem man einen der oben genannten „Umstände“ ändert oder weglässt.

Schade ist es nur dann, wenn man sich davon derart beeinflussen lässt, das andere einen nicht mehr wieder erkennen.

Oder das man sich selbst nicht mehr weder erkennt.

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„Happy“ – „End“

Du willst glücklich sein
Träumen von einer Zukunft
Einem zweisamen Leben
Voll mit dem, was du dir wünscht

Und der Blick schweift zu den Tabletten auf deinem Bett

Du willst Leben
Mit Freunden und Familie
Voller Liebe 
In guten wie in schlechten Tagen

Und du fühlst das Messer kalt und schwer in deiner Hand

Dein Inneres zerreißt dich
Es gibt nur das Hoch oder das Tief
Keine Mitte
Zwischen dem „Happy“ und dem „End“ ist zu wenig Platz


Versprechen und Erwartungen…

Versprich nichts…

dann kannst du keine Versprechen brechen.

Erwarte nichts…

dann werden deine Erwartungen nicht enttäuscht.

 


Von der Entstehung

Kann es sein das wir nur anfangen, jemanden zu lieben, weil wir uns an seine Nähe gewöhnen?

Entstehen Gefühle durch Gewohnheit?

Oder durch körperliche Nähe?

Wann genau verlieben wir uns in jemanden?

Und in was genau verlieben wir uns?

In die Art, wie er mit uns umgeht?

In die Worte, die er sagt?

Oder verlieben wir uns in dem Gedanken, nicht allein zu sein?


Die Liebe und der Weihnachtsmann

Kann man verlernen zu lieben?

Oder wird es mit der Zeit weniger?

Wird es mit wachsender Erfahrung weniger intensiv?

Kann es sein, dass man abstumpft?

Legt man einen inneren Schalter um?

Oder machen schlechte Erfahrungen menschliche Gefühle kaputt?

Ist es etwa wie mit dem Weihnachtsmann?
Früher noch freute man sich wie verrückt auf Weihnachten.
Tagelang hatte man wunderbar freudige, warme Gefühle.
Doch irgendwann erfährt man, dass es ihn nicht gibt.
Lange versucht man, gegen dieses Wissen anzukämpfen.
Doch man realisiert die Wahrheit.
Und dann ist es nie wieder das Selbe.
Man versucht, die kindlichen Gefühle und Freuden nachzuempfinden…
Doch man schafft es nie ganz.
Und irgendwann merkt man, es ist etwas kaputt, dass nicht mehr ganz wird.
Es gibt keinen Weihnachtsmann.

Gibt es die Liebe?

Oder ist das auch nur eine Illusion, an der wir verzweifelt versuchen, festzuhalten, um uns besser zu fühlen?


Zurückblicken

Es gibt Momente im Leben, da blickt auch der stärkste Mensch darauf zurück, was war.

Man wäre nicht da, wo man ist, wenn man keine Vergangenheit hätte.

Und Stärke bedeutet nicht, sich nicht umzudrehen.

Es zeugt von Stärke, wenn man einen Blick zurück wirft, und trotzdem voller Stolz weiter geradeaus gehen kann.


Eines Tages, Baby.

Irgendwann, an irgendeinem der Abende, an denen E-Hörnchen in letzter Zeit bei uns war, zeigte er mir/uns ein YouTube Video von einer Poetry-Slammerin namens Julia Engelmann. Sie liest ein Gedicht, dass sich auf ein Lied bezieht, dass sicher viele kennen.

 

Nicht nur, dass ich Gänsehaut bekam… das Gedicht, dass sie im nächsten Video liest, hat mich sehr berührt. Ich kann mich absolut damit identifizieren. .. weiterlesen?