Albträume – Gestalkt

Letzte Nacht hatte ich einen ziemlichen Albtraum. Der Traum war dieses Mal gestochen scharf und alles hier im Wohnviertel war im Traum genau, wie es auch in Wirklichkeit ist. Sonst kommt es bei mir in Träumen ja oft vor, das Dinge verzogen oder anders sind…

Ich entschloss mich, von der Arbeit im Gästehaus nach Hause zu laufen. Es dämmerte gerade, aber ich hatte es ja nicht weit. In meiner Hand hielt ich eine Zeitschrift, in die ich, während ich lief, ab und zu einen Blick warf. Es dauerte nicht lang, da bemerkte ich, dass sich jemand hinter mir befand. Mit schnellen Schritten verfolgte er mich. Ich beobachtete ihn aus den Augenwinkeln und lief zügig weiter. Ich erkannte ihn nicht. Das machte mich stutzig, denn hier kennt doch jeder jeden. Er kam näher und näher. Ich hatte immernoch die Zeitung in meinen Händen. Plötzlich merkte ich, wie er über meine Schulter schaute, und schrak zusammen. Er entschuldigte sich, und bat mich um die Zeitschrift. Ich gab sie ihm und verdrückte mich schleunigst wieder.

Zuhause angekommen fütterte ich meine Katzen, schaute mich noch einmal um, ging ins Bad und dann ins Bett. Es dauerte aber nicht lang, und ich war wieder hell wach. Meine Katzen maunzten. Also zog ich mich an. Vom Fenster im Schlafzimmer sah ich einen Schatten. Irgend jemand schlich unter meiner Wohnung entlang. Hm. Ich ging in die Küche, und fütterte meine Katzen erneut. Doch sie hörten nicht auf, zu maunzen. Ich sah aus dem Küchenfenster. Dort stand wieder dieser Mann – der, der mich den Abend zuvor verfolgt hatte. In seiner Tasche sah ich eine Waffe. Ich schluckte und ging rückwärts… nur weg vom Fenster. Dann ging ich zur Tür und schielte zum Hausflur hinaus. Dort stand ein weiterer Typ ans Geländer gelehnt. Er hatte ein rotes T-Shirt an, dass mich an die Netto-Markt-Shirts erinnerte. Ich fragte ihn, was er denn hier suche. Er meinte, er wartet.
Ok, dachte ich. Dann fragte ich ihn, ob er den Typ draußen gesehen hätte. Ja, meinte er. Aber ich brauche mir keine Sorgen machen, es wäre ein Kumpel von ihm. Also ging ich wieder in meine Wohnung.

Kurze Zeit später hörte ich ein Kratzen an der Tür. Außerdem war im Flur Lärm zu hören. Also ging ich wieder in den Hausflur hinaus. Da stand der Typ mit seiner Waffe. Er drehte sie in den Händen, grinste mich an und ging auf mich zu. Ich bekam Panik. Er versperrte mir den Weg zurück in die Wohnung. Also rannte ich die Treppe hinauf. Ich hämmerte an die Tür meiner Nachbarn. Es öffnete ein Mann. (Anmerkung: Der Mann, den ich im Traum sah, war nicht mein Nachbar. Ich habe keine Ahnung, woher mein Gehirn diesen Mann ausgesucht hatte.) Ich bat ihn um Hilfe und sagte, ich würde bedroht werden. Er meinte, er würde mir helfen. So gingen wir gemeinsam nach draußen. Dort redete mein Nachbar auf den fremden mit der Waffe ein. Er solle verschwinden und keinen Ärger machen. Ich schaute mich nach dem anderen Typen um.

Dieser saß in einem schwarzen Auto und rief meinem Nachbar zu, er solle sich raushalten, sonst würde er sein blaues Wunder erleben. Doch mein Nachbar war unbeeindruckt. Dann kam plötzlich seine Frau (auch diese war keine bekannte Person) zur Tür heraus. Und der Typ im Wagen legte den Rückwärtsgang ein, und überfuhr sie. Ja. Einfach so. Wir schrien. Ich konnte es kaum fassen, der Typ fuhr einfach weiter. Mein Nachbar rannte zu seiner bereits toten Frau. Ich geriet immer mehr in Panik. Ich wollte wegrennen, aber war wie gelehmt. Und der Mann mit der Waffe kam auf mich zu, und zielte auf mich. Das letzte was ich sah, war eine plötzliche Ansicht von oben, wie ich auf dem Asphalt vor dem Haus lag, mit einer Kugel im Kopf… und mein Blut und so einiges anderes verteilte sich auf dem Boden.

Danach wachte ich ziemlich schockiert auf. Ich brauchte lange, um mich zu beruhigen, und dann viel mir wieder ein, woher ich den Mann, meinen „Stalker“, kannte. Von diesem netten Link hier, den Science-guy gestern verteilt hat. Danke. *grml* (Link geht nur mit Facebook Profil zu öffnen)

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3 Antworten

  1. Der Regisseur hat aber auch einen unheimichen Schauspieler cecastet. Und dieser WTF Moment wenn auf einmal das eigene Profil angezeigt wird…

    Sorry, ich hab nicht damit gerechnet dass einen das bis in die Albträume verfolgt ^^

    Das nächste Mal denkst du an mich im Traum und ich komm aus meinem eigenen vorbei und rette dich dann ^^

    Der Regisseur wär aber geschmeichelt wenn er wüsste was sein Clip alle sauslöst – so makeber es klint ^^

    6. November 2011 um 05:15

  2. Aya

    Klick!

    6. November 2011 um 11:16

  3. Hui, heftig. Dagegen sind meine bisherigen Träume ja das reinste Paradies. Wobei ich schon was grinsen musste bei „Ich wollte wegrennen, aber war wie gelehmt“ – Schlammcatchen? XD

    6. November 2011 um 12:24

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