Blogstöckchen · Rückblick · Weihnachten/Neujahr

Jahresrückblick 2021

Vorwort:

Irgendwann, ja irgendwann… da wird man, wenn man meinen Blog aufruft, nur noch sehen:

Jahresrückblick XXXX
Jahresrückblick XXXY
Jahresrückblick XXXZ
Jahresrückblick XXYX
… etc…

Und vor dem Tag hab ich schon so meine Angst. Ich liebe den Blog und ich liebe es zu bloggen und ich habe eigentlich genug, was ich hier gerne noch mitteilen würde … aber … da ist mal wieder dieses – aber – …

Doch egal was passiert: dieser vermaledeite Jahresrückblick, der wird immer kommen… (*seufzend zu Journey schiel*)

Okay, los geht’s.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?
4,5
Dieses Jahr hat sich nicht angefühlt wie ein Jahr, sondern eher wie ein kleines schwarzes Wurmloch. Über allem steht nur noch Corona hier, Corona da… und das es wieder ein Jahr ist, in dem ich trotz aller möglichen Versuche mir meinen Wunsch nicht erfüllen konnte, schwanger zu werden, macht es nicht besser.
Trotzdessen bekommt mein Jahr 2021 – auch wenn man es eigentlich aus den Analen streichen könnte – eine mittelgute Wertung, denn: trotz allem habe ich meinen Mann, meine Familie, einige gute Freunde, einen sicheren Job und einen halbwegs gesunden Körper. Und das muss einfach auch was wert sein bzw. das genau DAS so viel Wert ist, merkt man eben erst in einer solchen Zeit richtig.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch… immernoch ein kleines übergewichtiges Chrissy-Lein … aber das is mittlerweile auch schon egal 😅

3. Haare länger oder kürzer?
Etwas länger denke (hoffe) ich

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger. Während ich letztes Jahr noch große Pläne für meine Zukunft geschmiedet habe, ist es jetzt eher wieder ein: Hauptsache das nächste Jahr überleben.

5. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger… was aber an meinen aktuellen Großeinkäufen liegt 😅

6. Besseren Job oder schlechteren?
Den Gleichen und ziemlich zufrieden damit

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Puh… gleich viel bis ein paar Euro mehr würde ich schätzen… der übergroße Fernseher hat nochmal etwas rein gehauen 😅

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Nein, leider nicht. Ich habe jetzt tatsächlich fast ein ganzes Jahr lang bei der Aktion Mensch Lotterie 2 Lose gehabt… aber wie immer absolut nichts gewonnen 😐

9. Mehr bewegt oder weniger?
Laut Schrittezähler weniger: 3.351.061 Schritte 2021 zu 3.484.116 Schritte 2020 … ich hatte aber dieses Jahr gerade zum Ende hin oft meine Uhr nicht dran… also ich denke es wird tatsächlich eher aufs Gleiche hinaus laufen…

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Diese komische Blasenentzündungs-Krankenhaus-Sache und bissl unbedeutenden Schnupfen oder Übelkeit, aber eigentlich war nur ersteres schlimm/belastend.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Siehe 10.

12. Der hirnrissigste Plan?
2021 war nicht das beste Jahr, um Pläne zu machen… Von daher war auch nichts hirnrissiges dabei.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Nicht direkt eine Unternehmung… aber mich mal wieder so zu betrinken das ich mir irgendwie irgendwo den Kopf angeschlagen habe und mein Mann mich dann umgekippt im Flur gefunden hat war schon nicht ganz ohne… das hat mir wieder gezeigt wie schnell doch das Licht ausgehen kann

14. Die teuerste Anschaffung?
Ein neuer 75 Zoll Fernseher

15. Das leckerste Essen?
Selbstgemachte Burger 🤤

16. Das beeindruckendste Buch?
„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – jetzt erst recht“ bzw alle Bücher von Alexandra Reinwardt. Die haben mir ziemlich geholfen umzudenken… dazu wird hoffentlich bald noch ein detaillierterer Blogeintrag folgen.

17. Der ergreifendste Film?
Kein Film… aber die Serie „The Witcher“ hat es mir schon ganz schön angetan.

18. Der meistgehörte Song?“
Monet von Alligatoah

19. Das schönste Konzert?
Was war nochmal ein Konzert?

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Meinem Mann

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meinem Mann

22. 2021 zum ersten Mal getan?
– Schnaps gemacht
– Eine Lampe angeschlossen

23. 2021 nach langer Zeit wieder getan?
– Poledance 🥰 Wenn auch leider viel zu kurz, weil dann wieder alles schließen musste…
– ausgiebig geingresst

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Corona
– der Besuch im Krankenhaus
– mein auf dem Eis ausrutschen weshalb ich jetzt ein angeschlagenes Knie und eine schmerzende Hüfte habe

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das jeder selbst für sich entscheiden muss, wie er zur Corona Lage und den Richtlinien steht – und nicht versuchen sollte, anderen eine Meinung aufzuzwingen

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
🤔🤷🏻‍♀️

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zuhören und Verständnis

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Du passt hier wirklich gut rein“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
🤔🤷🏻‍♀️

30. Dein Wort des Jahres?
Glücklich

31. Dein Unwort des Jahres?
Albträume

32. Dein Liebglingsblog des Jahres?
Hier kann ich keinen angeben, da ich ehrlich gesagt dieses Jahr wirklich fast keine Blogeinträge gelesen habe…


33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!
Klick!

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Weihnachten/Neujahr

Wovon ich mich 2022 verabschiede(n will) …

… und warum ich das für eine gute Entscheidung für meinen weiteren Lebensweg halte.

– Handygames
Ich bin jemand, der sich ungern langweilt und gerne mehrere Dinge gleichzeitig tut. Deshalb habe ich oft Handyspiele auf meinem Handy. Das fing eigentlich so an, dass ich im vorherigen Job immer 1 Stunde Pause hatte und um die rum zu bekommen, hab ich gerne mal am Handy gezockt. Dann irgendwann hab ich auch Zuhause zum chillen gezockt oder wenn ich Serien geschaut habe. So Sachen wie Gardenscapes, wo man sich einen Garten baut und zwischen drin Minigames spielt. Aber das war auch nicht weiter schlimm, bis ich merkte, dass ich doch ab und zu mal den einen oder anderen Euro für so einen Kram ausgegeben habe… und meine Zeit zum Handyspielen schon einplante. Anstatt etwas sinnvolles zu tun „erstmal kurz beim Spiel rein schauen“… und aus dem „erstmal kurz“ wurden oft sogar Stunden. Und da fiel mir auf, dass es mich mal wieder erwischt hat. Ich war nämlich schon immer sehr anfällig bei solchen Sachen.
Früher gab es auf dem PC Travianer, eine Art online Aufbauspiel, in das ich nach einiger Zeit so vernarrt war, dass ich auch hin und wieder dafür mehr Geld ausgegeben habe. Oder dann bei MySpace… diese Katzen, ich weiß nicht ob sich an die noch jemand von euch erinnert. Ich glaube man musste zu bestimmten Zeiten online sein, um Sachen für seine Katze zu bekommen. Was dazu führte das ich mich nachts aus meinem damaligen „Kinderzimmer“ schlich um die Nacht am PC zu verbringen. Deshalb habe ich beschlossen das jetzt rigoros zu beenden. Die ersten Spiele habe ich schon gelöscht, das letzte fliegt spätestens bis 31.12.21 von meinem Handy und dann LADE ich sowas nie wieder runter. Kein Quizduell, kein Gehirnjogging, nichts. Ich will meine Zeit sinnvoller nutzen!
(Einzige Ausnahme: Ingress, weil es kein typisches Handyspiel ist, sondern man dafür seinen Hintern bewegen muss und es mir wirklich echte Freude bereitet.)

– meiner Modelseite
Tatsächlich habe ich ja mein FB Modelprofil schon seit längerem nicht mehr. Zusammen mit meinem Facebook Accout habe ich … puh… Ende 2019(?) alles gelöscht. Und bis jetzt kann ich sagen, ich hab nichts vermisst.
Ich war ja immernoch auf Instagram mehr oder weniger aktiv und hatte noch meine Portfolio Website. Da ich aber aus mehreren Gründen nicht mehr zum shooten kam/wollte/konnte, habe ich schon länger darüber nachgedacht, auch diese zumindest zeitweise zu deaktivieren. Weil es mir irgendwie komisch vorkam, nur noch ältere Fotos hochzuladen und Fotografen abzusagen oder zu vertrösten. Trotzdem war da immer dieses „ich will das aber eigentlich noch“ … aber…
Insgesamt hat mich die ganze Situation psychisch ziemlich belastet.
Und dann war da dieser eine Fotograf, der unbedingt mit mir shooten wollte. Ich hatte einen meiner Stammfotografen nach ihm gefragt, und eine eher negative Auskunft bekommen. Das er sehr… aufdringlich wäre. Aber anfangs fragte er wirklich sehr freundlich an und ich sagte ihm, wir könnten ja nach Corona (als wir alle noch dachten, nach dem ersten Lockdown wäre alles vorbei) mal ein unverbindliches Shooting machen. Doch im Laufe der Zeit, als absehbar wurde das Corona nicht gleich wieder vorbei sein würde und meine Prioritäten auch eher in Richtung Familienplanung und Mental Health gingen, schrieb ich auf mein Instagram Profil das ich auf absehbare Zeit erstmal keine Shootinganfragen mehr annehmen würde. Da wurde der Kerl wirklich aufdringlich. Er schrieb mir von verschiedenen Profilen entweder neue Anfragen oder das ich ihm doch zugesagt hätte. Mal total freundlich, mal richtig ruppig. Ich fand dann ca 10 verschiedene Profile von ihm, immer mit leicht abgeänderten Namen oder mit ganz anderem, aber den gleichen Fotos die von der Qualität her auch eher immer … fragwürdiger wurden. Er versuchte es dann sogar mit einer Art emotionaler Erpressung ala „Ich hab mich jetzt so drauf gefreut und will das jetzt, sonst hast du mich tief verletzt“ und von einem auf den anderen Moment wurde es mir zu viel. Instagram Profil gelöscht und Portfolio Seite offline. Ob das Thema modeln nun für immer auf Eis gelegt wird oder ich irgendwann neu starte, bleibt abzuwarten. Aber aktuell war das für mich ein wichtiger und befreiender Schritt.

– Menschen, die kein wirkliches Interesse daran haben, Zeit mit mir zu verbringen
Das ist ein etwas schwierigeres Thema. Gerade durch Corona sind ja doch viele Kontakte abgebrochen, obwohl man sich vielleicht doch noch gerne treffen wollen würde. Die sind hier in jedem Fall nicht gemeint. Aber es gibt so Menschen, bei denen es mir schon vor Corona aufgefallen ist… Die sich nur melden, um gemeinsam vllt in einen Club zu rennen… aber wenn man sie mal nach einem Mädelsabend, gemeinsamen Kaffeetrinken oder Spieleabend oder was weiß ich fragt, ist dafür immer keine Zeit, keine Lust oder die Oma der Nachbarin zu krank. Und ich bin ja jemand, der selbst starke Probleme damit hat, soziale Kontakte aufrecht zu erhalten oder mich regelmäßig zu melden. Trotzdem habe ich oft versucht, bei einer bestimmten Gruppe von Menschen immer wieder nachzuhacken, ja ihnen sogar eine gewisse Priorität in meinem Leben zu geben. Und nach einigen Monaten reflektieren und genauer hinsehen denke ich, ich habe mittlerweile ein gutes Gefühl dafür bekommen, wer wirklich schwer beschäftigt, psychisch angeschlagen oder etwas in der Art ist… und wer einfach kein wirkliches Interesse mehr an einer Freundschaft hat. Und genauso weiß ich nun, wen ich in meinem weiteren Weg noch eine Priorität einräumen will… und wer wegfallen darf.

– Die Vergangenheit
Und das wird für mich der schwerste Punkt. Ich will ab 2022 mal eine Zeit lang versuchen, so zu leben, als hätte ich keine Vergangenheit. Denn alte Beziehungen oder „die gute alte Clubzeit“ sind dann doch noch oft Bestandteil meiner Gedanken und Gespräche und das hält mich denke ich auch stark davon ab, glücklich im hier und jetzt zu leben. Und ja, ich weiß, dass das nicht einfach wird, denn ich kann ja nicht einfach den alten Farbfilm rausnehmen und einen neuen anfangen… aber genau deshalb sehe ich diesen Punkt eher als Experiment.
Und ich habe mir für Silvester auch ein symbolisches Ritual überlegt. So das ich es vielleicht schaffe, den 01.01.2022 als Neuanfang zu leben. Mal sehen. Ich halte euch auf dem laufenden… auch wenn mir weitere Punkte einfallen, von denen ich mich im neuem Jahr verabschieden will. Denn das muss ja auch nicht immer zum Jahreswechsel sein, sondern man kann auch einfach von jetzt auf gleich entscheiden, sich von etwas zu trennen, was einem nicht (mehr) guttut.

(Geistiger) Zustand · Gefühlschaos · Geschützt

Gesundheitlich [1/3]

[Ich weiß gerade nicht, ob ich hier irgendwo schon mal erwähnt habe, dass es mir Anfang des Jahres nicht so gut ging. Ich dachte eigentlich schon, habe es beim überfliegen der Beiträge aber nicht gefunden. Allgemein habe ich einige Beiträge noch in meinen Entwürfen, die ich jetzt veröffentlichen werde, auch wenn sie vielleicht „unfertig“ sind. Daher nicht wundern, es werden jetzt einige Beiträge online kommen, die ich auf den Zeitpunkt des Verfassens datiert lasse, auch wenn dieser Zeitpunkt schon etwas her ist. Verwirrend, ich weiß… aber um meine aktuelle Lage zu dokumentieren ist dieser Zeitpunkt teilweise wichtig, von daher… mach ich es halt jetzt einfach so.]

Anfang 2021 hatte ich eine Weile eine sehr… aufwühlende Zeit. Ich hatte öfter Probleme mit meinem Unterleib, hab innerhalb kürzester Zeit einiges an Kilos zugenommen und hatte sehr oft einen aufgeblähten Bauch. Dazu kamen ständige Müdigkeit,  Stimmungsschwankungen und Unwohlsein. Meine direkte Schlussfolgerung: Könnte ich vielleicht schwanger sein? Ich freute mich über diesen Gedanken und wir haben uns deshalb endlich aufgerappelt, die Ausgestaltung des Kinderzimmers in Angriff zu nehmen.  Dann kam die Ernüchterung wie immer in Form meiner Monatsblutung. Und dann auch noch eine Blasenentzündung. Nunja. Nervig, aber so ist das manchmal. Weder das eine noch das andere erklärte aber die Symptome, die im nächsten Zyklus noch schlimmer wurden.

Durch die Ernüchterung der vorangegangenen Periode versteifte ich mich noch viel mehr auf den Versuch, schwanger zu werden. Femibion (Vitamine für die Kinderwunschzeit) nahm ich schon seit Dezember 2020, ich trank keinen Alkohol oder Kaffee mehr, und dampfte nur noch Nikotinfrei. Außerdem begann ich dann meine Basaltemperatur zu messen um herauszufinden in welcher Zeit ich meinen Eisprung in etwa bekommen würde. Mein Mann sagte ihm dann irgendwann, das es ihm zu viel wird, und von meinem jetzigen Standpunkt aus betrachtet, war es das wohl auch. Wir hatten im November 2020 die Verhütung abgesetzt und irgendwie nahm ich an, das ich wie damals, 2008, sofort schwanger werden würde. Ich war der festen Meinung, dem würde auch nichts entgegen stehen. Da ich ja seit fast 10 Jahren eine Hormonfreie Verhütung genutzt hatte und in allen Infos im Internet stand, nach Herausnehmen der Kupferkette könnte man sofort schwanger werden, wäre das faktisch sogar vielleicht richtig gewesen. Aber ich habe mich eben zu sehr reingesteigert und erwartet, das es sofort funktioniert. Meine Mutter und ich haben fast nur noch darüber geredet und bei jedem Besuch bei ihr haben wir ausgerechnet, wann „das Baby“ kommen würde, wenn ich denn in diesem Zyklus schwanger werden würde. Nach einem langen Gespräch mit meinem Mann verstand ich dann auch, was er damit meinte. Er machte dann die Vermutung, das meine Symptome im Januar vielleicht eine „Scheinschwangerschaft“ gewesen sein könnten… er dachte das es vielleicht psychisch ausgelöste Symptome gewesen sein könnten, weil ich mich so sehr in den Gedanken reingesteigert hatte. Das beschäftige mich eine Weile und vielleicht stimmte auch das in einer Gewissen Hinsicht… Als ich dann aber für mich beschlossen hatte die Sache ruhiger und stressfreier anzugehen, kamen mir dann selbst die wahrscheinlich eher zutreffenden Schlussfolgerungen zu meinen Symtomen.

Ich hatte ja angefangen die Vitamintabletten zu nehmen, dazu noch einige von einer Naturheilkundlerin, bei der ich 2020 wegen dem Kinderwunsch und einer Blutuntersuchung war. Die Untersuchung hatte gezeigt, das mit meiner Schilddrüse schon mal entgegen meiner Annahme alles in Ordnung ist, aber es mir so ziemlich an allen Vitaminen und Mineralstoffen fehlt, die es gibt. Ich fand dann im Netz einige Forumsbeiträge, wo auch durch Femibion bei ein paar Frauen innerhalb kurzer Zeit ein paar mehr Kilos drauf waren. Viele meinen zwar, das würde nicht daran liegen, aber meine Mutter sagte mir dann auch, das sie durch die Nahrungsergänzungsmittel einen größeren Appetit und dadurch zugenommen hat. Und das wurde mir dann auch klar … ich hatte ständig Appetit oder Hunger gehabt und gegessen worauf ich Lust hatte, da ich ja annahm, schwanger zu sein. Da sind dann eben auch schnell mal in einem Monat 4 kg mehr da… und wer sich, nennen wir es mal beim Namen, plötzlich vollstopft, hat halt dann auch Blähbauch und Unwohlsein.

Und die ständige Müdigkeit? Irgendwie logisch, wenn man sonst 2 Kaffee und 2 Dosen Energy am Tag zu sich nimmt und dann plötzlich von einen auf den anderen Tag auf Null Koffein reduziert… und dann noch auf Nikotinentzug. Da kann es dann auch mal zu Stimmungsschwankungen kommen.

Diese Einsichten bestärkte mich noch mehr darin, es ruhiger anzugehen. Mehr zu versuchen, mich gesünder zu ernähren, aber ohne mir gleich alles zu verbieten. Und kaum hatte ich wieder meinen morgendlichen Kaffee und meine Gelassenheit zurück, ging es mir auch wieder viel besser. Nur die Kilos werd ich wohl nicht ganz so schnell wieder los 😅