(Geistiger) Zustand · Gefühlschaos · Geschützt

Gesundheitlich [1/3]

[Ich weiß gerade nicht, ob ich hier irgendwo schon mal erwähnt habe, dass es mir Anfang des Jahres nicht so gut ging. Ich dachte eigentlich schon, habe es beim überfliegen der Beiträge aber nicht gefunden. Allgemein habe ich einige Beiträge noch in meinen Entwürfen, die ich jetzt veröffentlichen werde, auch wenn sie vielleicht „unfertig“ sind. Daher nicht wundern, es werden jetzt einige Beiträge online kommen, die ich auf den Zeitpunkt des Verfassens datiert lasse, auch wenn dieser Zeitpunkt schon etwas her ist. Verwirrend, ich weiß… aber um meine aktuelle Lage zu dokumentieren ist dieser Zeitpunkt teilweise wichtig, von daher… mach ich es halt jetzt einfach so.]

Anfang 2021 hatte ich eine Weile eine sehr… aufwühlende Zeit. Ich hatte öfter Probleme mit meinem Unterleib, hab innerhalb kürzester Zeit einiges an Kilos zugenommen und hatte sehr oft einen aufgeblähten Bauch. Dazu kamen ständige Müdigkeit,  Stimmungsschwankungen und Unwohlsein. Meine direkte Schlussfolgerung: Könnte ich vielleicht schwanger sein? Ich freute mich über diesen Gedanken und wir haben uns deshalb endlich aufgerappelt, die Ausgestaltung des Kinderzimmers in Angriff zu nehmen.  Dann kam die Ernüchterung wie immer in Form meiner Monatsblutung. Und dann auch noch eine Blasenentzündung. Nunja. Nervig, aber so ist das manchmal. Weder das eine noch das andere erklärte aber die Symptome, die im nächsten Zyklus noch schlimmer wurden.

Durch die Ernüchterung der vorangegangenen Periode versteifte ich mich noch viel mehr auf den Versuch, schwanger zu werden. Femibion (Vitamine für die Kinderwunschzeit) nahm ich schon seit Dezember 2020, ich trank keinen Alkohol oder Kaffee mehr, und dampfte nur noch Nikotinfrei. Außerdem begann ich dann meine Basaltemperatur zu messen um herauszufinden in welcher Zeit ich meinen Eisprung in etwa bekommen würde. Mein Mann sagte ihm dann irgendwann, das es ihm zu viel wird, und von meinem jetzigen Standpunkt aus betrachtet, war es das wohl auch. Wir hatten im November 2020 die Verhütung abgesetzt und irgendwie nahm ich an, das ich wie damals, 2008, sofort schwanger werden würde. Ich war der festen Meinung, dem würde auch nichts entgegen stehen. Da ich ja seit fast 10 Jahren eine Hormonfreie Verhütung genutzt hatte und in allen Infos im Internet stand, nach Herausnehmen der Kupferkette könnte man sofort schwanger werden, wäre das faktisch sogar vielleicht richtig gewesen. Aber ich habe mich eben zu sehr reingesteigert und erwartet, das es sofort funktioniert. Meine Mutter und ich haben fast nur noch darüber geredet und bei jedem Besuch bei ihr haben wir ausgerechnet, wann „das Baby“ kommen würde, wenn ich denn in diesem Zyklus schwanger werden würde. Nach einem langen Gespräch mit meinem Mann verstand ich dann auch, was er damit meinte. Er machte dann die Vermutung, das meine Symptome im Januar vielleicht eine „Scheinschwangerschaft“ gewesen sein könnten… er dachte das es vielleicht psychisch ausgelöste Symptome gewesen sein könnten, weil ich mich so sehr in den Gedanken reingesteigert hatte. Das beschäftige mich eine Weile und vielleicht stimmte auch das in einer Gewissen Hinsicht… Als ich dann aber für mich beschlossen hatte die Sache ruhiger und stressfreier anzugehen, kamen mir dann selbst die wahrscheinlich eher zutreffenden Schlussfolgerungen zu meinen Symtomen.

Ich hatte ja angefangen die Vitamintabletten zu nehmen, dazu noch einige von einer Naturheilkundlerin, bei der ich 2020 wegen dem Kinderwunsch und einer Blutuntersuchung war. Die Untersuchung hatte gezeigt, das mit meiner Schilddrüse schon mal entgegen meiner Annahme alles in Ordnung ist, aber es mir so ziemlich an allen Vitaminen und Mineralstoffen fehlt, die es gibt. Ich fand dann im Netz einige Forumsbeiträge, wo auch durch Femibion bei ein paar Frauen innerhalb kurzer Zeit ein paar mehr Kilos drauf waren. Viele meinen zwar, das würde nicht daran liegen, aber meine Mutter sagte mir dann auch, das sie durch die Nahrungsergänzungsmittel einen größeren Appetit und dadurch zugenommen hat. Und das wurde mir dann auch klar … ich hatte ständig Appetit oder Hunger gehabt und gegessen worauf ich Lust hatte, da ich ja annahm, schwanger zu sein. Da sind dann eben auch schnell mal in einem Monat 4 kg mehr da… und wer sich, nennen wir es mal beim Namen, plötzlich vollstopft, hat halt dann auch Blähbauch und Unwohlsein.

Und die ständige Müdigkeit? Irgendwie logisch, wenn man sonst 2 Kaffee und 2 Dosen Energy am Tag zu sich nimmt und dann plötzlich von einen auf den anderen Tag auf Null Koffein reduziert… und dann noch auf Nikotinentzug. Da kann es dann auch mal zu Stimmungsschwankungen kommen.

Diese Einsichten bestärkte mich noch mehr darin, es ruhiger anzugehen. Mehr zu versuchen, mich gesünder zu ernähren, aber ohne mir gleich alles zu verbieten. Und kaum hatte ich wieder meinen morgendlichen Kaffee und meine Gelassenheit zurück, ging es mir auch wieder viel besser. Nur die Kilos werd ich wohl nicht ganz so schnell wieder los 😅

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