Die Liebe und der Weihnachtsmann

Kann man verlernen zu lieben?

Oder wird es mit der Zeit weniger?

Wird es mit wachsender Erfahrung weniger intensiv?

Kann es sein, dass man abstumpft?

Legt man einen inneren Schalter um?

Oder machen schlechte Erfahrungen menschliche Gefühle kaputt?

Ist es etwa wie mit dem Weihnachtsmann?
Früher noch freute man sich wie verrückt auf Weihnachten.
Tagelang hatte man wunderbar freudige, warme Gefühle.
Doch irgendwann erfährt man, dass es ihn nicht gibt.
Lange versucht man, gegen dieses Wissen anzukämpfen.
Doch man realisiert die Wahrheit.
Und dann ist es nie wieder das Selbe.
Man versucht, die kindlichen Gefühle und Freuden nachzuempfinden…
Doch man schafft es nie ganz.
Und irgendwann merkt man, es ist etwas kaputt, dass nicht mehr ganz wird.
Es gibt keinen Weihnachtsmann.

Gibt es die Liebe?

Oder ist das auch nur eine Illusion, an der wir verzweifelt versuchen, festzuhalten, um uns besser zu fühlen?

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8 Antworten

  1. Shadow

    Die gibt es und das merkst du auch sofort, wenn sie da ist. Also verbringe Deine Zeit nicht mit Menschen, die Dich nicht voll und ganz lieben können oder wollen.

    21. Oktober 2015 um 20:52

  2. Ich kann Shadow nur Recht geben. Die Liebe ist vielleicht nicht zu erklären, jedoch immer da. Manchmal muss man ihr nur etwas mehr Zeit geben, sollte sie sich verspäten 🙂

    21. Oktober 2015 um 22:17

  3. Liebe… Empathie, Verständnis, Toleranz und Sympathie gibt es sicher, gibt es immer, aber aus Liebe scheinen manche Menschen tatsächlich schlicht herauszuwachsen. Vielleicht wissen wir einfach zuviel, um uns noch blind und ohne Vorurteile dem emotionalen Blackout hingeben zu können. Mind over matter…

    25. Oktober 2015 um 08:11

  4. Wobei ich selbst aber die Hoffnung, dass es eines Tages wieder besser wird, nich völlig aufgeben würde. Ab und an gibt es schon noch vereinzelte Lichtblicke.
    Also nicht verzweifeln, sondern einfach weiter durchziehen. Im Zweifelsfall sollte man ohnehin immer zuerst an sich selbst denken, sonst macht das keiner.

    3. November 2015 um 16:37

    • Ach naja, die Hoffnung gebe ich auch nicht ganz auf… aber irgendwie merkt man, dass man wohl eine kleine Mauer errichtet hat – zum Teil unterbewusst, zum anderen wohl völlig bewusst.
      Ob und bis da mal jemand drüber kommt, dauert es wohl seine Zeit… aber kleine Löcher sind zu sehen. Und wer weiß, vielleicht kommt mal ein Bulldozer und reißt sie mit einem Schlag um.

      5. November 2015 um 01:16

  5. Sven Weber

    Ich war mal Optimist. Aber inzwischen glaube ich dass das mit der Illusion gar kein so abwegiger Gedanke ist…

    Inzwischen glaube ich, dass es eher die Ausnahme ist, wenn es mal tatsächlich funktioniert…

    17. November 2015 um 10:26

  6. Ich schließe mich der Meinung von Shadow an, jedoch muss ich mir das sehr sehr oft immer wieder selbst sagen lassen… weil mir genau die gleichen Worte immer wieder im Kopf herumschwirren wie dir, liebe Chrissy. 😦

    25. Dezember 2015 um 12:41

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