Was danach bleibt…

Am 31. Oktober genau vor einem Jahr hatte ich ein paar Fotos von einem Haus bei uns in der Nähe gemacht, dass abgerissen werden sollte. Mittlerweile ist es das auch, was mich dazu veranlasste, heute, genau ein Jahr später, noch einmal Fotos zu machen.

Neben mir ist niemand,
Der mich vor dem Tod beschützt,
Der mich führt, mich hält, mich auffängt,
Mich mit ruhiger Stimme stützt,
Mir den Ort zeigt, an den ich mich vor
Dem Sterben flüchten kann –
Jeden noch so hellen Morgen
Steigt die Kälte weiter an.
Ich finde keine Hilfe,
Keine Worte, keinen Schrein
Für den kleinsten oder größsten Schritt,
Ich gehe ihn allein
In die Einsamkeit, die Antwort –
Vor ihr gibt es kein Entrinnen:
Meine Seele nährt am Ende
Käfer, Maden, Würmer, Spinnen.
Samsas Traum, Was danach kommt: Spinnen

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2 Antworten

  1. Interessanter Beitrag! : )

    3. November 2012 um 07:55

  2. Ein etwas anderer Blickwinkel, aber schon krass, wie sich etwas innerhalb eines Jahres verändern kann!! -.-

    12. November 2012 um 22:58

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