Chrissy liest… "Die Antwort des Windes"

Autor/in: Eliza Graham
Art: Taschenbuch
Verlag: Blanvalet
Seiten: 352
Reihe:
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 3442376165
Erstanden bei: In einem Shop im Flughafen Dresden

Inhalt:
Eine bewegende Familiensaga über dunkle Geheimnisse, tiefe Gefühle und ein überraschendes Wiedersehen!
Ganz England feiert das Goldene Thronjubiläum der Queen. Auch Rachel Parr und ihre Tante Evie haben sich unter die fröhlichen Dorfbewohner gemischt. Doch sie können nicht vergessen, was vor genau fünfundzwanzig Jahren geschah: Evies Tochter Jessamy verschwand spurlos. Kurz darauf erhält Rachel die Nachricht von Evies plötzlichem Tod. Sie kehrt auf die Farm in den Cotswolds zurück, um den Nachlass zu ordnen. Ihre bittersüßen Erinnerungen bringen sie auf die Spur eines schier unglaublichen Familiengeheimnisses!

Als wir in den Urlaub geflogen sind, bin ich am Flughafen Dresden durch die Shops geschlendert. Dort habe ich dieses Buch entdeckt. Es ist mir wegen des schönen Covers aufgefallen, auf die ich bei Büchern sehr viel Wert lege. Nachdem ich dann den Rückentext gelesen hatte, war meine Neugier geweckt. Ich begann direkt im Flugzeug, es zu lesen. Da musste ich aber zum ersten Mal feststellen, das der Anfang sehr … sehr sehr trocken ist. Ich konnte mich einfach nicht darauf konzentrieren und habe es nach wenigen Seiten weggelegt.

Abend dann dasselbe. Immer wieder habe ich mir das Buch genommen, und kurze Zeit später musste ich es wieder aus der Hand legen, weil es einfach so trocken und langweilig beginnt, dass man sich regelrecht zwingen muss, weiter zu lesen. Als der Urlaub vorbei war, hatte ich gerade mal die ersten 50 Seiten gelesen. Daheim lass ich dann wieder jeden Abend ein paar Seiten, und langsam wurde die Handlung flüssiger. Das einzige, was mich nach wie vor ein bisschen gestört hat, waren die sehr langeweiligen Briefe von Robert, die immer wieder dazwischen geschoben wurden. Außerdem ist der Anfang auch sehr verwirrend, da die Autorin ständig zwischen den Jahren hin und her wechselt. Das muss an sich nichts schlimmes sein, so ist es ja auch in meinem Lieblingsbuch „Der verborgene Garten„. Doch bei „Die Antwort des Windes“ kam ich irgendwie nicht richtig mit, und musste immer wieder nachschlagen. „Wo sind wir denn jetzt, in welchem Jahr?“ … „Häh, ist der nicht schon tot?“ … „Warum ist die jetzt da?“ waren meine Gedanken.

Wie gesagt, ab ungefair der Mitte wird es dann besser. Allerdings ahnt man dann auch schon, wie das Buch ausgeht. Das letzte Drittel des Buches war ganz interessant. Die Geschichten der Hauptpersonen werden spannender. Wobei es meiner Meinung nach in dem Buch leider an richtigen Charakteren mangelt. Sie scheinen nicht richtig ausgearbeitet zu sein, irgendwie fehlt ihnen Persönlichkeit. Deshalb kann man sich auch schlecht hineinversetzen.

Ich finde die Grundidee von „Die Antwort des Windes“ ziemlich gut. Die Entführung von Jessamy und die Vorgeschichte, wie es überhaupt dazu kommen konnte… die psychischen Probleme von Robert, die durch die Ereignisse im Krieg hervor gerufen worden und der Wahnsinn von Martha. Das alles ist gut durchdacht und hätte zu einer spannenden Geschichte werden können. Nur an der Umsetzung hat es eben ein wenig gemangelt. Im Grunde passiert in dem Buch einfach nicht mehr, als auf dem Rückentext steht. Es ist einfach erst langweilig und verwirrend, und dann wird es flüssiger, aber im Grunde weiß man einfach schon, wie es weiter geht.

Auch die Probleme von Rachel, ein Kind zu bekommen. Mir war von Anfang an klar: Wenn Jessamy wieder auftaucht, wird auch Rachel wie durch ein Wunder plötzlich doch schwanger werden. Und so war es dann auch.

Fazit: Nun ja, aber wie gesagt, die Grundidee die dahinter steckt ist gut. Und wen man nicht zu viel erwartet und sich durch den ersten Teil „durchbeißt“, ist das Buch schon etwas für zwischendurch.

Dafür gibt es von mir:


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Eine Antwort

  1. Jule

    Mir geht es genauso wie dir: Am Anfang hat mich der Roman etwas verwirrt und ich hatte wirklich keine Lust auf ihn, müsste ich nicht ein Referat über dieses Buch halten. Sagen wir mal so, ich habs mir ausgesucht, eben wegen der geheimnisvollen Geschichte. An dem Buch finde ich sehr schön zu sehen, wie damals der Krieg von statten ging und man möchte wirklich nicht mit Kriegsgefangen wie z. B. Robert und Matthew tauschen. Für mich sind die Sprünge zwischen den Kapitel verwirrend und obwohl ich schon mehr als die Hälfte des Buches hinter mir habe, kann ich mich daran einfach nicht gewöhnen. Ich bin gespannt, wie das Buch zu Ende geht und wie ich das alles in dem Referat zusammen fassen werde.

    15. Mai 2011 um 17:38

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