Von oben nach ganz unten…

Mein Leben ähnelt zusehends einer Parabel, wie bei den meisten anderen Menschen auch.
Nur das diese Parabel sich zu schnell verändert.
Ich dachte Ende Januar-Anfang Februar, ich hätte den absoluten Höchstpunkt erreicht.
Ganz an der Spitze der Parabel, an der „Glück“ steht….
Zu dieser Zeit war mein Freund für mich da, (…), meine Familie war für mich da, ich war mit Freunden unterwegs, schulisch war alles okay, wir hatten eine schöne Wohnung gefunden, ich war einfach rundum glücklich und war mir sicher, mein Leben verläuft gut und hat endlich einen Sinn. Dann begann der stete Abstieg.
Ich bekomme arge Probleme mit der Schule, falls die mich überhaupt noch zur Prüfung zulassen nachdem ich mehrmals im Krankenhaus war, wo ich hätte in der Schule sitzen müssen.
Das Finanzamt sitzt mir im Nacken, ich muss das ASF noch mal anfangen (weil ich dank des Krankenhausaufenthalts nicht vollständig teilnehmen konnte) und noch mal fast 300 Euro zahlen. Nur dummerweise findet bis Fristende anscheinend kein Kurs mehr statt.
Mein Handy wurde gesperrt und geht nicht mehr frei zuschalten.
Meine Kolleginnen sind sauer, weil sie mehr arbeiten müssen da ich seit langem nicht arbeitsfähig bin. Freunde melden sich kaum noch. (…)
Ich hab starke Schmerzen und werde wohl mit Nachwirkungen rechnen müssen.
Zu allem Überfluss hab ich nun noch eine richtig starke Grippe, mein Kopf, Hals und die Lymphknoten tun tierisch weh.
Tja, so schnell gehts, dass man von ganz oben wieder ganz ganz unten landet.

Und ich muss trotzdem weiterleben

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