Wir… und die Anime – Kapitel 11

Wir… und die Anime
Kapitel 11- Rosa Haare und Rückkehr zu Inu Yasha^^

Nach einer halben Stunde waren die Neuankömmlinge nun auch voll und ganz aufgeklärt. 😉 „Ach, deshalb haben wir diese komischen Sachen an… das ist zwar alles ziemlich verrückt, aber hey, was soll’s, das Leben ist sowieso ein Irrenhaus!“ stellte Janine fest, die schon immer eine sehr eigene Art und Weise hatte, die Dinge so hinzunehmen, wie sie nun einmal waren. Ein „optimistischer Pessimist“, wie sie sich selbst beschrieb. „Komische Sachen? Komische Körper trifft es eher würd ich sagen. Ich glaub da muss ich mich erstmal dran gewöhnen.“ meinte Kristin darauf.
Marcel schaute sie verständnisvoll an. „Ja, man muss sich schon erst die neuen Gesichter merken und sie zuordnen, aber das wird schon. Und bei mir hast du ja nicht viel zuzuordnen, ich bin hier schließlich der einzige Kerl.“ verkündete er stolz. „Wir sollten langsam zu Kaede.“ quasselte Claudia zwischenrein. Die andern stimmten ihr kurz zu, dann betrachtete Kristin Marcel von oben bis unten und sagte dann noch darauf: „So ganz wie ein Kerl schaust du aber auch nicht aus. Na ja, aber die Frisur passt zu dir.“ Dann standen Kristin, Claudia und Janine auf und wandten sich zum gehen. Chrissy stimmte ihr da voll und ganz zu und lächelte Marcel an. „Häh…? Frisur?“ Er zupfte sich ein paar Haare nach vorn, so dass er sie sehen konnte, und begutachtete die stechende Farbe. „Argh! Das gibt’s nicht! Ich hab pinke Haare! Ihr müsst wohl´n bisschen spinnen!“ Marcel wuselte sich durch die ungewohnt gefärbten Haare. Ihm schien die neue Frisur ganz und gar nicht zu gefallen, dachte Christin. Sie wandte sich ihm wieder zu und sagte trocken: „Was können wir denn da dafür? Häh? Sieht doch schick aus! Übrigens sind deine Haare rosa und net pink! -.-“ Unbeeindruckt von dieser Aussage und ohne auf ihre Frage zu antworten, redete er einfach weiter. „Hat mal jemand nen Eimer Farbe? Ich kann doch net mit pinken Haaren rumrennen!…“ dieses mal wurde er von Christin unterbrochen:

„Rosa! Rosa schrei ich dir zu- und du hörst mich nicht?!?“ – „… Dann eben rosa! Noch schlimmer! So kann ich doch keinem unter die Augen treten… die halten mich doch für verrückt!“ „…oder für schwul.“ unterbrach sie ihn erneut. „Der Körper den du in dieser Welt bekommen hast ist nämlich der von Shuichi, einem Kerl aus nem Schwulenanime. Übrigens, wie ich bereits erwähnte: Wir sind hier im MITTELALTER! Da kümmert sich echt kein Schwein drum, ob deine Haare nun pink, rosa oder aquamarin sind! Und jetzt kommt, lasst uns zu Kaede gehen, oder wollt ihr hier übernachten?“ Chrissy schaute sich nach den anderen um, doch außer dem zu rosa geratenen Kerl vor ihr war keiner mehr da… „? >.
Die zwei hatten sich kurz darauf dazu entschieden auch Richtung Kaede aufzubrechen, wo sie die anderen ca. nach einer viertel Stunde wieder eingeholt hatten. So wanderte die kleine Gruppe durch den Wald. Heute war wieder einer dieser Tage- es war total schwül was ihnen das Laufen erschwerte. „Oh man wie weit ist das denn noch?“ fragte Kristin erschöpft. Sie blickte sich um und schien nicht besonders Begeistert von dieser Umgebung. Na ja verständlich- was gabs da auch? Wald, Wald und nochmal Wald. Lichtungen nicht zu vergessen, aber eben alles Grün. Absolut keine Zivilisation. „Keine Sorge, es ist nicht mehr weit. Wir müssten gleich im Dorf ankommen, und von da aus sind es nur noch wenige Minuten Fussmarsch bis zu Kaedes Hütte.“ antwortete dessen Namensvettern (die andere Christin XD) aufmunternd. „Klar Kleene. Wenn wir uns nicht schon verlaufen haben. Wer weiß wo du uns hinführst.“ meinte das männliche Mitglied der Truppe. Chrissy hielt in ihrer Bewegung inne und funkelte ihn böse an. „So ein Unsinn. Ich weiß wo´s langgeht. Und wenn du auf das anspielst, was ich denke, dann lass es. Das damals war was gaaanz anderes.“ – keiner außer den beiden verstand was gemeint war – Kein Wunder, dachte Christin, sie waren ja auch nicht dabei gewesen. „Frag doch Claudi wenn du mir nicht glaubst. Ach ja und nen mich net Kleene, sonst fang ich hier auch noch mit deinem Spitznamen an.“ fügte sie ihrer Aussage noch hinzu. Wieder Ahnungslosigkeit unter den anderen. Nun mischte sich angesprochene Claudia ein und versicherte: „Ja. wir sind hier richtig. Sie hat scho Recht. Ausnahmsweise mal.“ – „Danke.“ – „Bitte. Aber weist du woran mich das ganze hier erinnert? Und worauf ich jetzt Lust hätte?“ sie schaute herausfordernd. Christin verstand was sie meinte. „Nein, warte. Wandern von Jöhstadt nach Bärenstein. Unser Wald-Wander-Lied.“ auch die anderen wussten diesmal was gemeint war, sie mussten sich das von den beiden Otakus selbst gedichtete Lied ja schon oft genug antun. „Der Text passt nicht ganz… das mit Bärenstein und der Schrift, ach was soll’s, komm wir singen´s trotzdem.“

Und Christin stimmte in die erste Strophe ein…

Christin: „Die Sonne prescht voll auf uns drauf, das wandern geben wir nicht auf:“

Claudia: „Unsre Faces werden fahl, das wandern wird für uns zur Qual.“

Christin: „Die Disteln lächeln uns lieb zu, das interessiert nur leider keine Kuh.“

Claudia: „Die Autos ziehn an uns vorbei, die Beine werden uns zu Brei.“

Christin: „Schön ist dieser Sonnenschein, wir wandern zum Berg Bärenstein.“

Claudia: „Meine Schrift die ist ne Qual, bald is wieder Kanzlerwahl…“

Christin: „Ehm… ehm… *keine Strophe mehr einfällt*

Claudia: „Eminem heißt der glaub ich!“

Christin: „Or… Hammer -.-„

Claudia: „Fall ^o^ Hammerfall!“

Christin: „o.O Ah ja genau! Eminem und Hammerfall, ja die finden wir ganz toll!“

Claudia: „Nun sind wir schon bei Strophe 10, wir müssen langsam weiter gehen… Schrei zu de Waldgeister ^o^“

Christin: „? Waldgeister…habt ihr Schnaps??? XD *in Wald kreisch*“

Claudia: „*Augen verdreh* *Antialkoholiker* Nee, wir wollen Waldmeister! *hinterherkreisch*“

Die Geister des Waldes: (Claudi und Chrissy verstellen ihre Stimme)

„Also des ham wir ja leider nich, aba ich kann euch nen gutn Kräutertee anbietn.“

Christin: „Wir wandern los, ey yo ey yo ey… wir wandern los…“

Claudia: „Ich weis zwar nich was das heißt, weil ich kein ausländisch kann, scheiß egal wir wandern voran…“

Und da waren sie. Die Gruppe stand vor Kaedes Tür. Claudia hob die Hand und wollte schon klopfen, als Chrissy sie aufhielt. „Was wolln wir ihnen sagen? Hallo, wir sind´s wieder. Wir haben paar Freunde mitgebracht, hey freut euch, wir gehen euch wohl noch ne ganze Weile länger auf den Geist?“ Sie schaute nicht besonders begeistert von ihrer Idee. Doch Claudia antwortete: „Ja, so in etwa hatte ich mir das vorgestellt.^^“ sie klopfte und öffnete die Tür. Drinnen saß die versammelte Inu Yasha-Truppe und hielt Kriegsrat, oder etwas in der Art. Pötzlich rief Claudia lautstark: „Hee, Hündchen, wir sind wieder daha!! ^-^“ Die anderen standen auf und begrüßten sie freundlich. Christin stellte ihnen die Neuankömmlinge Kristin, Janine und Marcel vor und erklärte, wie sie wieder an der gleichen Stelle gelandet sind und auf ihre Schulfreunde trafen. Alle hörten gespannt zu, und am Ende ihrer Erzählung richtete sich auch Inu Yasha auf und sagte trocken: „Jetzt sind also unsere kleine tollpatschige Chrissy und ihre verrückte Freundin wieder da. Und sie an- sie haben gleich noch neues Fussgefolge mitgebracht -.-“ Nicht sonderlich erfreut von dieser Bezeichnung warf Marcel ihm böse Blicke zu und Kagome sagte sauer: „Musst du immer so unfreundlich sein?? Osuwari!“ *patong* Boden vs. Inu Yasha. „Au…“ grummelte er von untern. Christin kniete sich zu ihm herunter und tätschelte ihn über das silberne Haar. „Tut mir Leid Inuki, du musst uns noch etwas ertragen.“ . . .

An diesem Abend stellte Kaede den reisenden einen weiteren Raum zur Verfügung. Sie meinte in die kleinen Räume passen höchstens 6 Leute, mit Claudi und Christin zu acht war es schon eng gewesen… und nun waren sie zu 12, was sich recht gut teilen lies. Also schliefen Kaede, Inu Yasha, Miroku, Sango, Kirara und Shippo wie gewohnt in dem einen Schlafraum, Kagome hatte sich den anderen angeschlossen und schlief mit Claudia, Christin, der andere Kristin, Janine und Marcel im anderen Raum. Das hatte Inu Yasha gar nicht gepasst, er hatte versucht sie zu überreden drüben zu schlafen. „Shippo und Kirara zählen gar nicht! Wir haben hier noch genügend Platz! Und was ist wenn euch jemand angreift? Ich muss schließlich auf dich aufpassen. Du musst nicht bei denen schlafen!“ meinte er. „Ich will aber! Du hast so gute Ohren und wir sind nur im Nebenraum, da wirst du hören wenn uns jemand angreift. Außerdem kann ich sehr gut auf mich selbst aufpassen.“ Sie ließ sich von ihm nicht überreden und wollte aus einem den anderen unerklärlichen Grund bei den Besuchern des 21. Jahrhunderts schlafen… und so brach die Nacht herein und ein Schweigen umhüllte das Dorf.

So… also erstmal sorry wegen dem Song der etwas unpassend war- aber ich wollte den unbedingt mit drin haben. *g* Keine Sorge, die kleinen Ungeklärtheiten und Insidergespräche erfahrt ihr dann im nächsten Kapitel ^^ (ihr könnt ja beim Kommentare schreiben eure Vermutungen mit einbringen, vielleicht könnt ihr euch ein bisschen was schon denken- wo wir bei Kommentaren waren- wär wirklich toll wenn ich hierzu wieder ein paar bekommen würde *lieb guck*)

Und bald werden auch die Inutruppe wieder mehr zu sagen/ tun haben, die ja hier etwas kurz gekommen sind ^-^“

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