Wir… und die Anime – Kapitel 10

Wir… und die Anime
Kapitel 10 -*pling*… und auch sie wären im Mittelalter

Sesshomaru flog mal wieder erhobenen Hauptes weit voraus. Doch gelegentlich schweifte sein Blick über die zwei Menschenmädchen, um zu sehen ob dieses vorlaute Weib das sich selbst Claudia nannte auch keinen Blödsinn machte. Die Sicherheit von Rin war ihm wichtig, denn die Kleine war ihm sehr ans Herz gewachsen. Doch seine Sorgen blieben unbegründet, denn die restliche Reise verlief reibungslos. Und so waren sie da, zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Ort.

Die Mittagsonne stand über ihnen, und so umringten sie den heiligen Baum. Inu Yashas Truppe war bereits vor Ort.

Sesshomaru stellte sich ihnen gegenüber, Claudia hatte er am linken Arm gepackt und seine spitzen Fingernägel bohrten sich in ihr Fleisch. Doch das Mädchen hielt tapfer durch, denn sie wusste ja aus dem Anime das der Youkai mit seiner Pranke noch mehr konnte, unter anderen auch grünes, ätzendes Gift absondern. Darauf war Claudia gewiss nicht scharf.

Sesshomaru übernahm gleich zu Anfang das Wort. „Habt ihr Tessaiga?“ „Es ist hier.“ antwortete dessen Bruder grimmig, du löste das Band, mit dem Tessaiga an seiner Hüfte befestigt war. Er nahm es in die rechte Hand und bewegte sich auf Sesshomaru zu, dieser jedoch stoppte ihn. „Halt. Ich traue dir nicht, liebstes Brüderchen. Gib der kleinen da Tessaiga, und schick sie mit dem Schwert zu mir!“ befehlichte er in herrschendem Ton. Inu Yasha entlockte dies ein lautes Knurren, doch er tat wie ihm befohlen wurde. Christin jedoch freute sich, zeigte dies jedoch nicht nach außen hin. Sie nahm das Schwert entgegen und begab sich in Richtung Sesshomaru. Ca. einen halben Meter vor dem Youkai blieb sie stehen. Dann sagte sie mit fester Stimme: „Lass Claudia los!“ Den Lord des Westens begeisterte dieser Befehl herzlich wenig und er erwiderte spöttisch: „Du willst mir Befehle erteilen? Dazu bist du nicht in der richtigen Position, Kleines. Gib mir das Schwert!“ Christin hatte sich bereits gedacht dass es wohl nicht einfach werden würde. Sie hatte wirklich etwas Panik, denn es ging hier um das Leben ihrer Freundin.

Im 21.Jahrhundert schaute sich die Truppe von Janine und Co. bereits in Christins Zimmer um. Sofort viel ihnen auf, dass ein rotes Licht aufblinkte. „Wo kommt den das Geblinke her?“ wollte Sarah wissen, woraufhin die Truppe zur Urquelle dieses Lichts begab. „Das ist bloss der Fernseher -.-“ antwortete Kristin desinteressiert, und sie schaute sich weiter um.

„Gern. Ich weis sowieso nicht was du mit diesem Ding willst.“ sie versuchte Sesshomaru zu deuten, das sie keine Ahnung hatte was dieses Schwert für Macht besitzt. Dies gelang ihr offensichtlich auch. „In eurer Welt hat man so was wohl nicht, was? Gib es mir und deine Freundin ist frei.“ Zum Zeichen das er es Ernst meinte, ließ er Claudias Arm los und streckte diese Hand Richtung Tessaiga. Christin ging noch das restliche Stück auf den Youkai zu, und streckte ihm das Schwert entgegen. Im gleichen Moment als er die Schwertscheide nahm, packte Christin die Fernbedienung aus, die sie unter ihrer Kleidung versteckt hatte. Blitzschnell trat Chrissy einen Schritt vor und packte ihre Freundin am Arm. Sesshomaru reagierte zu spät, abgelenkt von Tessaiga. Sie zog Claudia zu sich hinüber, krallte sich die Fernbedienung und drückte energisch auf den roten Knopf. Sie hatten in Kagomes Zeit Batterien besorgt, und nun hoffte Christin inständig dass sie nun zurück in ihre Zeit befördert würden. Ein greller Blitz erschien, und blendete Inu Yasha, Sesshomaru und die anderen. Doch so schnell wie der Blitz erschienen war, war er auch schon wieder verschwunden. Sesshomaru blickte verwirrt auf die Stelle wo eben noch die zwei Menschenmädchen standen, doch dort war nun nichts weiter als Gras.

In der Neuzeit ging Janine erneut auf den Fernseher zu, denn sie hatte etwas bemerkt. „Hier seht mal, jetzt blinkt das Licht auf einmal blau. Vielleicht sollten wir den Fernseher lieber ausschalten, ist schließlich viel Strom den der verbraucht…“ Plötzlich wurden alle 5 von einem grellen weißen Licht geblendet. Ein leichter Wind kam auf und alle vielen in eine Art Ohnmacht. Alles wurde schwarz um sie herum…

Im Mittelalter waren Christin und Claudia vom Kampfplatz verschwunden. Der Youkai packte das Schwert fest an und wandte sich zu seinem Bruder. „Die Menschen sind weg- und wenn schon. Nun besitze ich Tessaiga!“ verkündete er stolz. Doch Inu Yasha lächele ungerührt. „So, hast du das? Er zog ein Schwert hinter seinem Rücken hervor, das in seinem Suikan versteckt war. Sein Bruder war nun irritiert. Er hatte eindeutig Tessaigas Scheide in der Hand, in der sich ein Schwert befand. Doch schnell bemerkte er seinen Fehler- das Schwert innen war genauso gefertigt wie Tessaiga, abernutzlos. Dies war das Schwert, das Inu Yasha und Miroku bei Toutousai in Auftrag gegeben hatten. Er hatte lediglich die Scheide ergattert. Jedoch auch nur für einen Moment, denn diese wurde von dem wahren Tessaiga in Inu Yashas Händen angezogen, und löste sich aus seinem Besitz. Sesshomaru erkannte, dass er nun keine Chance mehr hatte, und zog sich, während die anderen noch völlig perplex dreinblickten, mit Rin, Jaken und Ah Uhn zurück.

„Ich würd‘ mal sagen, diese Schlacht hätten wir gewonnen!“ bemerkte Inu Yasha. Die Anderen nickten beiläufig. „Hey, was soll die Trauermiene? Die zwei sind wieder bei sich zu Hause! Freut euch für sie! Lasst uns unsere Sachen zusammenpacken und Kaede-sama davon berichten.“ „Ja, Inu Yasha hat Recht. Wir können von Glück reden das es so leicht ging und keiner ernsthaft verletzt wurde.“ stimmte Miroku zu.

Bei Claudia und Christin…

Christin wurde langsam wach. Es war wieder so verlaufen wie beim letzten Mal: Der grelle Blitz, die Übelkeit und das schwarze Nichts um sie herum. Doch diesmal wusste sie noch was passiert war. Christin hoffte inständig wieder in ihrem Bett zu liegen. Ohne die Augen zu öffnen setzte sie sich auf und ertastete ihre Umgebung. Gras.

„Scheiße!“ sie schlug die Augen auf und bemerkte frustriert wo sie war: An genau dem gleichen Platz wo Claudia und sie am Anfang gelandet waren. Auf diesem Feld in der Nähe des Waldes. „Nimmt das denn nie ein Ende?“ Sie stand auf und schaute sich nach ihrer Freundin um. Tatsächlich. Claudia lag – immer noch in Arashi’s Körper, mit den gestutzten Haaren – im Gras. doch neben ihr lagen drei weitere Gestalten. Sie sahen aus wie Mireille und Kirika aus Noir und Shuichi aus Gravitation. „Was zum…?“ weiter kam sie nicht. Die vier wachten nun ebenfalls auf. „Was…äh… wo bin ich’n hier?“ fragte vermeintliche Kirika irritiert. „Im Mittelalter Japans. Willkommen in der wunderbaren Welt des Anime Inu Yasha. Ich bin ihre Fremdenführerin Christin-Marleen. Wenn sie von Dämonen gefressen werden übernehmen wir keine Haftung.“ sagte Christin trocken, aber mit einem leichte Lächeln auf den Lippen. „Boah scheiße brummt mein Schädel.“ grummelte Claudia trocken.

„Ähm… wer immer du Blondschopf da bist… in dem rosa Top… hast du grad Christin-Marleen gesagt?“ fragte nun vermeintliche Mireille. „Jaja so heißt die -.-… und ich bin Claudia. Und offensichtlich haben wir es immer noch nicht geschafft aus dieser doofen Inu Yasha- Welt zu entkommen.“ Claudia stellte sich neben Christin und blickte diese total sauer an. Dadurch leicht verängstig wich Chrissy einen Schritt zurück. „Hey guck mich net so an >< Kann ich da vielleicht was dafür? Außerdem is die Welt von Inu Yasha nun wirklich nicht so schlimm. Es hätte uns echt härter treffen können. Wir müssen uns jetzt nur noch überlegen wie wir die hier wieder in ihre Animewelten- vermutlich Noir und Gravitation- zurück schicken können." Claudia war nun noch grimmiger. "Was geh´n die mich den an, häh?" Mit ihrer Freundin war jetzt wirklich nicht gut Kirschen essen, weshalb sich Christin entschied noch einen Schritt zurück zu gehen, wobei sie allerdings jemanden übersah- vermeintlichen Shuichi. Sie trat ihn direkt auf den Fuß, was ihn zu einem kurzen "Autsch-Schrei" verleitete. "Oooops… oh ähm sorry Shuichi… ^^"Das wollte ich nicht… *drop*" Das bisher still gebliebene männliche Subjekt stellte sich vor das Mädchen, und antwortete ihr: "Schon okay… aber ich bin keine Shuichi oder wie auch immer. Ich heiß Marcel…" Okay… das war Anlass genug um Christin einen kleinen Schock zu versetzen. Konnte das sein? Konnte es wirklich sein das weitere aus ihrer Zeit hier gelandet sind? Wenn ja, wie, wieso, … unzählige Fragen spukten Plötzlich in Chrissys Kopf umher. "Marcel? Aber nicht Marcel XY…oder?" "Doch." kam die knappe Antwort. "Marcel-chan? o.O" sie drehte sich zu Kirika und Mireille und schien nun zu ahnen, wer sich hinter diesen Animeheldinnen verbirgt. "Kristin? Jini?" "Jepp…!" "Jo, fast Leibhaftig und in Farbe." antworteten angesprochene. "Oh-mein-Gott." mischte sich Claudia nun wieder ein. "Hm, verstehe." sagte Christin nun, und stellte sic vor die drei Neuankömmlinge. Und nun begann sie ihnen zu erklären, wer sie seien, wie sie hier her kamen, und was sie bereits erlebt hatten.

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