Wir… und die Anime – Kapitel 5

Wir… und die Anime
Kapitel 5- Sesshomaru und das nervige Weib

„Ganz toll! Jetzt ist deine kleine Freundin bei Sesshomaru gefangen. Und jetzt?“ Inu Yasha hockte sich im Schneidersitz ins Gras und beobachtete die anderen. Christin seufzte und ging auf ihn zu. „Was wohl! Wir werden Sesshomaru in zwei Tagen zur Mittagszeit Tessaiga an den heiligen Baum bringen! Ich will Claudi schließlich nicht vom Boden aufkratzen müssen!“ sagte sie schnippisch. Schon stand Inu Yasha wieder. „Was? Das kannst du aber vergessen! Sesshomaru bekommt mein Schwert nicht! Basta!“ Er winkelte seine Hundeohren spitz an. Kagome trat zu ihnen. „Uns wird wohl nichts anderes übrig bleiben Inu Yasha! Wir können nicht zulassen das Claudia-chan etwas passiert!“ Sie tätschelte seinen Kopf, doch er drehte sich weg und lief ein Stück zur Seite. „Keh, mir doch egal was Sesshomaru mit der macht. as hat sie sich selbst zuzuschreiben. Mein Tessaiga kriegt dieser Protz von einem Bruder jedenfalls nicht!“ Kagome ballte eine Hand zur Faust. „Inu Yasha…“ sagte sie nun ganz leise, was ihm ein Schaudern über den Rücken jagte. Er ging einen Schritt rückwärts und wusste schon was jetzt wieder kommen würde. Er hatte es ja mal wieder heraufbeschworen. „…Osuwari, osuwari, osuwari, OSUWARI!“ *patong* *patong* patong* *patong* Inu Yasha hatte mal wieder enge Bekanntschaft mit dem Boden geschlossen. Diese verfluchte magische Kette, fluchte er gedanklich, richtete sich dann aber wieder auf. „Irgendwann werde ich diese alte Hexe dafür umbringen das sie mir damals dieses Hundehalsband umgelegt hat!“ grummelte er, und rieb sich dabei die schmerzende Stelle, auf der er aufgekommen war.

„Du wirst Kaede-sama kein Haar krümmen!“ sagten Kagome und Christin gleichzeitig. Dann kam Sango auf sie zu. „Was machen wir nun wegen Claudia?“ fragte sie. „Euch ist doch sicher klar, dass wir sie nicht den Fängen Sesshomarus überlassen können. Aber wir können auch Tessaiga nicht an ihn opfern. Das Erbe Inu Yashas is zu wertvoll um es einfach kampflos herauszugeben.“ ergänzte Miroku nun. „Ja.“ antworteten alle monoton. Kurz darauf sage Christin noch: „Sesshomaru kann Tessaiga doch gar nicht einsetzen. Schließlich ist er im Gegensatz zu Inuki ein vollwertiger Youkai!“

Bei Claudia und Sesshi…

„Jaken? JAKEN?“ Der grüne Froschdämon kam im Eiltempo angeschlurft. „Ja oh großer Sesshomaru-sama?“ fragte er dann. „Bau das Lager ab. Wir werden uns die nächsten Tage an einem anderen Ort aufhalten.“ erklärte er und legte sein Fell elegant über die linke Schulter. „Aber, Sesshomaru-sama, …“ Jaken wollte gerade zu einer weiteren Frage ansetzen, doch Sesshomaru unterbrach in abrupt. „Sofort!“ Jaken stolperte einige Schritte zurück, verbeugte sich dann hastig und drehte sich schnell um. „Ja wohl Sesshomaru-sama! Wie ihr befehlt!“ er torkelte los und stieß direkt gegen Ah Uhn. „Autsch! Blödes Reittier! Was stehst du hier im Weg rum.“ Er trat Ah Uhn, was dieser je doch gar nicht bemerkte. „Jaken lass Ah Uhn in Ruhe!“ beschwerte sich Rin. Jaken ging, während er noch etwas Unverständliches in seine Froschhaut murmelte, an die Arbeit. „Ganz schön nerviges Fröschlein.“ meinte Claudia trocken. Sesshomaru schaute eiskalt auf sie herab und drehte sich dann desinteressiert um. Als er bereits auf dem Weg in Richtung Wald war, hielt Claudia ihn auf. „Hey! Und was soll ich jetzt machen? Rumstehen wie ne Schaufensterpuppe oder was? Außerdem hab ich Hunger!“ Sesshomaru drehte sich noch einmal um und sagte dann, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen: „Was interessiert mich das? Tu was du willst. Geh von mir aus mit Rin Beeren suchen, oder sonst was. Aber ich warne dich Menschenweib, versuche nicht zu flüchten, sonst wird dein Leben früher enden als du erwartet hattest.“ Claudia stellte sich mit verschränkten Armen vor ihn und antwortete dann frech: „Hat ich auch net vor!“ sie streckte ihm die Zunge raus und lief dann schnurstracks zu Rin. Sesshomaru überlegte sich noch einen Moment, ob er ihr vielleicht für diese Frechheit die Zunge abschneiden sollte, entschied sich aber dann es ausnahmsweise dabei zu belassen. Zu viel Aufwand für so ein Weib, das er eh in 2 Tagen wieder los wäre. Auf die eine oder auf die andere Weise.

Bei Chrissy und der Truppe…

„Ja. Wieso will Sesshomaru Tessaiga eigentlich noch? Er ist ein ganzer Dämon und kann somit Tessaiga nicht einsetzen.“ stimmte Sango zu. „Er hat wahrscheinlich schon wieder einen neuen Menschenarm. Ich ab ihn doch damals den rechten Arm abgeschlagen. Außerdem ist Sesshomaru an allem interessiert, was mir behilflich sein könnte. Er kann es in seiner Stolzheit nicht ertragen, das ich etwas besitze, das mir unser Vater hinterlassen hat und was mich stärker macht.“ erklärte Inu Yasha. Miroku blickte fragend ins leere. Dann sagte er: „Aber ohne das Schwert wird dein Youkaiblut nicht unterdrückt. Du könntest dich in einen vollen Dämon verwandeln und das ist ein zu großes Risiko.“

Christin schaute auf und strahlte ein wenig mehr als zu vor. „Ich glaub ich habe eine Idee.“ verkündete sie. „Das einzige was du dafür vorerst opfern müsstest wäre die Scheide Tessaigas. Und wir müssten uns sofort auf den weg zu Toutousai machen.“ Alle Blicke waren auf Christi gerichtet. „Außerdem müssten wir noch mal in Kagomes Zeit vorbeischauen. Sie muss von dort etwas besorgen. Und ich muss etwas testen. Am besten wäre es wenn wir uns trennen würden.“ Keiner verstand so richtig was sie meinte. „Auf keinen Fall. Uns zu trennen ist viel zu gefährlich.“ keifte Inu Yasha dann.

„Keine Sorge Inuki. Lass mich euch meinen Plan erklären…“

Bei Claudia…

Die Dunkelheit brach bereits über dem japanischen Mittelalter herein. Claudia und Rin waren unterwegs gewesen um Beeren und anderes essbares zu sammeln. Als sie wieder an der Lichtung ankamen, hatte Jaken schon alles zusammengepackt und Ah Uhn gesattelt. Im selben Moment trat Sesshomaru aus dem Wald heraus und ging zu den beiden. „Wir brechen auf.“ sagte er forsch und nickte Jaken zu. Dieser nahm Ah Uhn bei den Zügeln und kam auf Rin und Claudia zu. Rin hopste los und setzte sich auf Ah Uhn. Auch Jaken setzte auf. „Steig auf das Reittier.“ befahl Sesshomaru Claudia. „Was? Auf dieses Monster? Bist du noch ganz? Tut mir ja Leid aber da kriegen mich keine 10 Pferde drauf!“ meckerte sie. Sie stellte sich wieder mit verschränkten Armen hin und dachte gar nicht daran sich auch nur einen Zentimeter weiter zu bewegen. Der hat sie dich nicht mehr alle, dachte sie. Ich werde doch nicht auf dieses Vieh steigen. schon allein die Tatsache dass dieser Ah Uhn mehrere Köpfe hat lässt mich erschaudern. Rin riss sie mit ihrer hellen Stimme aus den Gedanken. „Ihr braucht keine Angst zu haben Claudia-san. Ah Uhn ist ganz lieb.“ erzählte sie lächelnd. Claudia ließ sich davon nicht sonderlich beeindrucke und antwortete ihr: „Das sagen sie alle, und dann haben sie nen Kopf weniger.“ Sesshomaru reichte diese Diskussion. Er packte sie schlicht und einfach hinten am Kragen und setzte sie auf das Reittier. „Hey ><" protestierte Claudia und wollte gerade wieder abspringen, doch Sesshomaru hatte Ah Uhn schon einen Klaps aufs Hinterteil verpasst und er flog los. Als sie so ca. 30 Meter über dem Boden waren verwarf Claudia ihre Fluchtgedanken und klammerte sich an Rin, die vor ihr saß, fest. "Claudia-san, ihr braucht wirklich keine Angst zu haben ^-^" sagte sie erneut und lächelte noch freundlicher. Claudia erwiderte ihr lächeln und antwortete: "Mir bleibt ja eh nichts anderes übrig. ^^" Du kannst mich übrigens gern duzen. Nenn mich einfach Claudi, ja?" "Okay ^^"

Bei den anderen…

Christin hatte den anderen ihren Plan genau geschildert und alle waren damit einverstanden, Auch wenn die Überzeugung Inu Yashas Christin viel Geduld und gute Überredungskünste und Kagome viele Osuwari’s gekostet hatte.

„“Also, Inu Yasha, Miroku und Shippo, ihr geht zu Toutousai. Bringt ihn möglichst dazu sich zu beeilen. Kagome, Sango, Kirara und ich, wir werden zum Knochenfressenden Brunnen zurückkehren.“ „Also schön. Aber warum müssen wir den Knirps mitschleppen?“ wollte Inu Yasha wissen. „Und wieso sind wir geschlechtlich aufgeteilt?“ fügte Miroku beleidigt hinzu. Christin seufzte. „Hmpf. Warum Kagome und ich gehen müssen ist euch ja klar. Das Inu Yasha der einzige ist, der Toutousai aufspüren kann, auch. Sollten wir auf Dämonen treffen brauchen Kagome und ich etwas Unterstützung, deshalb kommt Sango mit uns. Damit wir schneller ankommen reiten wir auf Kirara…“ Miroku wollte Christin gerade unterbrechen, doch die wusste bereits was er fragen wollte. „…Miroku, dich will ich nicht als Schutz für Kago und mich weil du ein elender Lustmolch bist und Inu Yasha jemanden als Begleitung braucht. Vor allem musst du aufpassen dass sich Toutousai und Inuki nicht wieder in die Haare kriegen. Und Shippo können wir nun wirklich nicht gebrauchen, da wir zu dritt schon fast zu schwer für Kirara-chan sind und Shippo besser bei Miroku aufgehoben ist. *seufz*“ Solche langen Erklärungen brachten Christin immer ganz aus der Puste. Aber nun stimmten ihr alle zu und Miroku, Inuki und Shippo machten sich auf den Weg zu Toutousai, während Kagome, Sango und Christin auf Kirara stiegen und sie sich in die Lüfte erheben.

Bei Claudia und den Rest von Sesshi’s Truppe…

Mittlerweile war Ah Uh so ca. auf 200 Meter über dem Erdboden angestiegen. Claudia blickte missmutig in die Tiefe und begutachtete die scheinbar immer kleiner werdenden Bäume. „Sagt mal, fliegen wir noch höher? *schluck*“ Rin drehte sich zu ihr. „Wahrscheinlich nicht. Es ist nicht mehr weit bis zu unserem neuen Lagerplatz ^^“ Claudia schaute nach vorn und erspähte irgendwelche fliegenden Tiere, die auf sie zukamen. „Und was ist das da?“ sie streckte ihren Arm in die Richtung der aus der diese Schar von Biestern kam und nun bemerkten auch die anderen sie. Sesshomaru schien sie schon im Voraus gehört oder gerochen zu haben, denn er hielt seine Peitsche in der rechten Hand und wartete nur, bis sie sich näherten. „Das sind Vögelyoukai’s. Sie haben uns wohl in ihrem Revier bemerkt und wollen uns vertreiben.“ sagte Jaken, wahrend die Zügel Ah Uhn’s noch etwas fester hielt. „Na herrlich.“ Die ganze Schar Dämonen stürzte auf sie zu. Sesshomaru zerteilte gleich mal an die 20 Stück mit einem Peitschenhieb und die Dämonen stießen entsetzliche Schreie aus. Ihre Überreste stürzten in die Tiefe. Auf Grund des Geschreis hielt sich Claudia die Ohren zu und konnte so nicht mehr rechtzeitig reagieren, als Ah Uhn eine scharfe Linkskurve an den Tag legte. Sie fiel von Ah Uhn und stürzte in die Tiefe…

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