Wir… und die Anime – Kapitel 4

Wir… und die Anime
Kapitel 4 – Oh je, Claudia entführt!

Dann nahm Christin die Fernbedienung und drückte den großen roten Knopf… Und nichts passierte. Sie drückte ein weiteres Mal. Nichts. „Christin… gib mir das Teil. Du scheinst doch echt zu doof nen Knopf zu drücken.“

Claudia nahm die Fernbedienung und drückte ein.

Nichts.

Aus.

Nichts.

Ein.

Nichts.

Aus.

Nichts.

Ein.

Nichts.

Das wäre wahrscheinlich noch eine ganze Weile so weiter gegangen, hätte sich Christin die Fernbedienung nicht wieder geschnappt. „Das Teil scheint kaputt zu sein.“ stellte Claudia fest. Christin öffnete das Batteriefach und zeigte es ihrer Freundin. „Falsch. Keine Batterien.“ Das Batteriefach war leer. Claudia machte das Fach wieder zu und klopfte auf der Fernbedienung herum. „Verflucht! Scheißteil! Argh! Ich bin gefangen im Mittelalter! Gefangen im Reich der Primitiven. Gott wie kannst du mir das antun?“ „Ich denk du glaubst nicht an Gott.“ antwortete Christin trocken. „Vielleicht liegt’s daran.“ fügte sie noch hinzu. Claudia stiefelte zu Kagome und den anderen, die das ganze nicht richtig mitgekriegt hatten, da sie sich gerade wieder auf den Weg gemacht hatten. „Kagome, gibt es hier in der Nähe eine Kirche? Oder einen Tempel? Von mir aus auch ein Kloster? Ich muss in ne Kirche…“ „Nein hier gibt es nichts dergleichen.“ sagte Kagome, während Christin nun auch zu ihnen kam. „Nimm die mal nicht für voll. Sie ist frustriert da wir keine Batterien mehr in der Fernbedienung haben. Also werden wir euch wohl noch ein wenig länger Gesellschaft leisten müssen.“ Sie lächelte. Alle anderen außer Inu Yasha lächelten zurück. Nur er erwiderte auf diese Aussage: „Ganz toll Chrissy, haben wir euch also noch länger am Hals -.-“ Christin ging an Inu Yasha vorbei und klopfte ihm dann auf die Schulter. „Tja das wirst du wohl aushalten müssen, Inuki.“ Inu Yasha drehte sich um und schaute sie eiskalt an. „Inuki?“ echote er perplex. „Jop, das ist jetzt mein Spitzname für dich. Klingt doch sweet, nich?“ Da Inu Yasha nicht wirklich viel mit dem Wort „sweet“ anfangen konnte, erwiederte er lieber nichts. „Mausi kannst du mir mal einen Gefallen tun?“ fragte Claudia Christin dann. „Was denn?“ Claudia gab ihr die Schere, die mit bei der Fernbedienung, den Handys und den anderen Sachen zusammen am Boden lag. „Schneid mir bitte die Haare ab. Dieses ewig lange Haar macht mich wahnsinnig. Man bleibt ja überall hängen und es ist nervig! Schneid sie mir bitte auf zirka die Länge, die meine Haare im echten Leben haben.“ Christin nahm Claudias Haare in die Faust, wie als wollte sie ihr einen Zopf binden, und setzte die Schere an. „Puh, ist okay. Dann versuch ich mich heute mal als Friseuse.“ Sie machte einen kräftigen Schnitt, und der Rest der von Claudias langem schwarzem Haar übrig blieb, fiel nun Kinnlang nach vorn. Christin glich noch ungerade Stellen aus, dann legte sie die Schere beiseite. „So, jetzt ist dein Haar kinnlang. Das ist sicher praktischer.“ sagte sie. „Danke.“ Claudia strich sich eine Strähne nach hinten. Dann packten sie die Dinge, die sie gefunden hatten, in ein Tuch und nahmen sie mit. Die Gruppe machte sich also erneut auf den Weg.

Nur Kagome bemerkte, dass Claudia die ganze Zeit etwas vor sich her nuschelte. Sie ging auf Claudia zu und streichelte ihr über die Schulter. „Ich finde es schön dass ihr noch etwas bei uns bleibt. Und in zwei bis drei Tagen kehren wir eh noch einmal zu Kaede zurück und ich gehe in meine Zeit. Da kann ich euch dann ja neue Batterien mitbringen. Gedulde dich so lange, ja? Inu Yasha und die anderen sind eigentlich ganz nett, wenn man sie etwas besser kenenlernt.“ erzählte sie. Claudia blickte auf und lächelte Kagome zu. „Ja du hast Recht. Tu mir Leid das ich so mies drauf bin…“ Claudia blickte zum Rest der Truppe. „Schon komisch. Plötzlich in einem Anime- bzw. im japanischen Mittelalter zu landen. Christin scheint sich hier ja wohl zu fühlen.“ sie blickte zu ihrer Freundin, die gerade mit Inu Yasha redete. „Er hat sie ja auch ziemlich gut empfangen, Inu Yasha, mein ich.“ ergänzte sie. „Ja. Sie kommt gut mit einigen Jungs zurecht. Aber während sie sich der Gruppe fügt, distanzierst du dich immer mehr.“ sagte Kagome. „In unserer Welt ist sie nicht so aufgeschlossen. Da distanziert sie sich auch oft. Vielleicht macht sie das, weil wir hier in einer anderen Welt sind. Aber für mich ist diese Welt nicht unbedingt das wahre. Nicht persönlich nehmen…“ „Schon okay.“

Plötzlich wurden sie unterbrochen. Christin hatte laut geschrieen und Kampgeräusche waren zu hören. Claudia und Kagome rannten zu Miroku und Christin, während Inu Yasha, Kirara und Sango den Kampf mit einigen überdimensionalen Spinnendämonen aufgenommen hatten. „Argh wo ich Spinnen doch so liebe *totale Ironie*!“

Inu Yasha sprang auf eine der Riesenspinnen zu und zog Tessaiga. Das Schwert nahm seine wahre Form an und mit einem gewaltigem Hieb durchteilte Inu Yasha das Biest. Doch dieses Monster war nicht besiegt. Aus dieser zerteilten Spinne würden gleich zwei neue die nur ei klein wenig kleiner waren als ihr Vorgänger. Sie griffen Inu Yasha erneut an. In dem Moment zerteilte Sango’s Hiraikotsu einen anderen Dämon in zwei Hälften. Kirara hatte bereits das dritte Spinnenmonster in gleich 3 Hälften geteilt, und aus den halbierten Dämonen entstanden immer wieder neue. Inu Yasha setzte sein Sankontessou ein, doch diese Waffe zerteilte die Dämonen in 12 kleine Spinnenmonster. „Inu Yasha, das bringt’s nicht!“ rief Kagome ihm zu. „Hast du etwa eine bessere Idee?“ Ihre antwort auf diese Frage blieb aus. Die Mini-Spinnendämonen machten sich selbstständig und drei von ihnen steuerte direkt auf Claudia zu. Diese trat zurück. Eine der Spinnen sprang sie direkt an und biss Claudia in den Arm. An dieser Stelle klaffte nun eine blutende Wunde und Claudia stieß die Spinne aus Reflex zu Boden. Ihre Spinnenbrüder wurden noch aufmerksamer auf Claudia und eine von ihnen wollte gerade zum Angriff ansetzen, als Claudia wie von der Tarantel gestochen [nee, gebissen ^^“ *drop*] losrannte. Sie rannte einfach ohne groß nachzudenken tiefer in den Wald hinein und versuchte ihre Verfolger abzuhängen.

Bei den anderen…

Miroku war die Idee gekommen sein schwarzes Loch einzusetzen Er löste die magische Perlenkette von seiner Hand und sog die Dämonen ein. Nach wenigen Minuten war das Schlachtfeld von allen Spinnenmonstern befreit.

Bei Claudia…

Sie war schon sehr weit gerannt, doch diese zwei Dämonen verfolgten sie immer noch. Keuchend gelang sie auf eine Lichtung. Claudia drehte sich ein weiteres Mal um und bemerkte dass die Viecher langsam aufholten. „Verflixt!“ fluchte sie und schaute wieder nach vorn. Vor ihr stand ein kleines Mädchen. „Argh geh mir aus dem Weg!“ rief sie der kleine zu. Schon war sie bei ihr und musste doch wegen der Kleinen anhalten. Erschrocken blickte sie zurück zu ihren Verfolgern. Gleich sollte es für sie und die kleine neben ihr aus sein. Doch soweit kam es nicht. Jemand mit langem weißem Haar stellte sich vor die zwei. Er streckte seine Hand aus und eine grüne, ätzende Flüssigkeit kam heraus und ließ von den Spinnen nur eine wabbelige, grüne, Bläschenbildende Masse übrig. Dann drehte sich ihr Retter um. Das Mädchen neben ihr hüpfte auf und ab. „Vielen Dank Sesshomaru-sama.“ quietschte sie. Claudia betrachtete das Kind genau. „Rin?“ fragte sie dann unsicher. War das etwa das kleine Mädchen aus Inu Yasha, das Sesshomaru immer begleitete? „Ja?“ antwortete sie. „Kennst du sie?“ fragte der weißhaarige Kerl den Claudia nun auch als Sesshomaru identifiziert hat. „Sesshomaru?“ fragte sie nun, ohne ihm eine Antwort auf seine Frage zu geben. „Meister woher kennt dieses Mädchen unsere Namen?“ frage Rin nun, wobei sie am Ärmel von Sesshomarus Kimono zupfte. Dieser blickte die kleine an, dann schaute er zu Claudia. „Das ist eine gute Frage. Also?“

Inzwischen bei den anderen…

Alle fassten sich nach diesem Kampf langsam wieder. Miroku und Sango stiegen auf Kirara, Shippo sprang Kagome auf den Arm und Inu Yasha trat zu Christin. Diese blickte sich verwirrt um und wandte sich dann an Kagome. „Wo ist Claudia?“ wollte sie wissen. Wie auf ein Stichwort schauten sich auch die anderen um. „Nicht hier.“ antwortete Inu Yasha schlauer weise. „Ai, das sehe ich auch Inuki. Aber WO ist sie?“ Er steckte seine Nase in die Luft und schnüffelte. „Auf jeden Fall außerhalb meiner Riechweite. Ich wittere sie nicht.“ sagte er dann. „Was? Oh nein. Hoffentlich ist ihr nichts passiert.“ mischte sich Kagome nun ein. „Wir müssen sie suchen!“

Bei Claudia und Sesshomaru…

„Ähm… das ist schwer zu erklären… ich komme aus einer anderen Zeit… ich weis eben wer ihr seit. Danke übrigens für die Rettung…“ stammelte sie zusammen. „Bedank dich nicht zu früh. Es kann nämlich sein das du nicht mehr sehr lang lebst. Und jetzt sag mir doch mal genau wo du herkommst und warum du solch komische Kleider trägst.“ meinte Sesshomaru wobei er seine Krallen ausfuhr. Claudia seufzte. Wie erklärte sie das diesem Youkai am besten. „Also ich komme aus der Zukunft. Deshalb hab ich so „komische“ Sachen an, die übrigens nicht komisch sind, sondern modern. Ich komme genau genommen aus dem 21.Jahrhundert und aus einem anderen Land als Japan. Meine Freundin und ich sind durch einen Zauber hier gelandet. Wie genau, wissen wir nicht. Mein Name ist Claudia Thiele. Claudia reicht.“

„Deine Freundin?“ echote er. „Ja, Christin. Aber die ist noch bei ihrem Inu Yasha, also…“ Nun wurde Sesshomaru hellhörig und nahm Claudia in einen Würgegriff, das sie leicht in der Luft hing und kaum noch atmen konnte. „Inu Yasha? Du kommst von Inu Yasha?“ fragte er nach. „Ja. *keuch*“ Sesshomaru lockerte seinen Griff ein wenig, das sie wieder Luft bekam, liess sie aber dennoch nicht los. „Das ist eigentlich schon Grund genug dich zu töten.“ sagte er grimmig.

Bei den anderen…

„Hey, Chrissy, hast du nicht so’n Ding mit dem du sie erreichen kannst?“ fragte Inu Yasha plötzlich. Christins Augen weiteten sich. „Inuki du bist genial! Mein Handy *-*“

Zurück bei Sesshi und Claudia…

„Nein! Ich kann dir nützlich sein! Ich weis alles über euch und außerdem kenn ich viele Dinge die dir nützlich sein könnten. Du…“ In diesem Moment klingelte ihr Handy. Sesshomaru stieß sie erschrocken zu Boden. Dann fragte er wütend: „Was ist das?“ Sie packte das Handy aus. „Das ist nur mein Handy. Ein Kommunikationsgerät über weite Entfernung.“ sie nahm das Gespräch entgegen. „Ja?“ „Onee-chan! Du lebst ^^ Freude! Wo bist du?“ schalte die Stimme Christins durch den Hörer. „Du wirst es nicht glauben, ich bin hier bei Sesshomaru! Und wo bist du? Immer noch bei Inu Yasha?“ stellte Claudia die Gegenfrage. „Waaas? Du bist bei Sesshomaru?“ quiekte es aus dem Hörer. Inu Yasha wurde durch den Namen seines Bruders aufmerksam und nahm Chrissy das Handy ab. Auch sein Bruder auf der anderen Seite krallte sich nun das Handy von Claudia. „Kann ich durch das Teil mit Inu Yasha reden?“ „Ja.“ antwortete Claudia knapp und leicht beleidigt. „Sesshomaru?“ schalte Inu Yasha auch schon. „Inu Yasha. Die kleine hier gehört also zu deiner Truppe von Schwächlingen. Hätte ich mir ja denken können. Hör zu, das Weib ist jetzt meine Geisel. Bring mir in zwei Tagen zur Mittagszeit Tessaiga an den Baum, an den du 50 Jahre gebannt warst, oder du wirst das Mädchen das nächste mal in mehrere Stücke geteilt vorfinden.“ Danach schmiss Sesshomaru das Handy zu Boden und das Gespräch wurde unterbrochen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s