Wir… und die Anime – Kapitel 2

Wir… und die Anime
Kapitel 2 – Sch…*piep*, im Mittelalter!
von Lilith/Celina Marleen

Das Mädchen das da lag war… „Arashi Dono?“ Ohne es eigentlich selbst zu wollen, schrie sie den Namen. Das Mädchen zu Christins Füßen wachte aufgrund dieses Schreis aus ihrem Schlaf auf und sah sich perplex um. Ein verschlafenes „Hä?“ war das einzige was sie von sich gab. Dann sah sie auf Christin. „Ah!“ der Schrei war fast noch lauter als der vorherige von Christin. „Wer bist du de?“ fragte vermeintliche Arashi. „Dasselbe könnte ich dich fragen. Du siehst aus wie Arashi Dono aus dem Anime X!“ Die schwarzhaarige sah Christin verwirrt an. „Ich bin Claudia und net Arashi!“ protestierte sie dann.

„Hä? Onee-chan?“ „Jaha… und wer bist du?“ „Ich bin’s, Christin. Aber du kannst unmöglich my Mausi sein! -.- Dafür bist du zu schwarzhaarig, alt, …“ weiter kam Christin gar nicht. „Ich bin’s aber“ dann stand sie auf und betrachtete sich. „Tatsache, ich sehe aus wie Arashi!“ stellte sie begeistert fest. „Bist du’s wirklich onee-chan? Du siehst so… anders aus…!“ stotterte Christin vor sich hin. „Öhm, Christin…“ „Ja?“ „… guck dich doch mal an! Du siehst aus wie… wie hieß diese Tussi aus Skip Beat noch gleich?“ Christin sah verwirrt an sich runter. Tatsächlich. Sie hatte ganz andere Sachen an, und fühlte sich auch irgendwie in einem anderen Körper. „Kyoko…“ antwortete Christin auf Claudias Frage. „Ich sehe aus wie Kyoko aus Skip Beat. Wie kann das sein?“ Christin/Kyoko ging auf Claudia/Arashi zu. „Keine Ahnung. Ich kann mich nur noch daran erinnern dass ich bei dir war und wir versucht haben den Fernseher anzukriegen. Ha, ich hab’s! Ich Träum das hier alles nur. In ein paar Minuten wach ich friedlich wieder auf und alles ist wie immer! ^.^““ „Nur schlimmer. Onee-chan, wir HABEN als letztes versucht den Fernseher anzukriegen und sind hier gelandet. Außerdem wen dann würden wir das beide Träumen!“ Auf diese Aussage legte Claudia den Kopf schief. „Kann doch sein!“ antwortete sie dann. „Nein -.-. Denk mal dran, wir haben zwei verschiedene Gehirne.“ meinte Christin ungerührt. „Stimmt. Mist ;.; Wie sind wir dann hier her gekommen? Und: wie kommen wir wieder hier weg? Ach ja, und WO ZUM GEIER SIND WIR HIER ÜBERHAUPT?“ beim letzten Satz zeigte sie auf den Wald, der auf keinen Fall aus ihrer Welt sein konnte.

„Keep cool Claudi. Du wirst ja langsam hysterisch. So kenn ich dich ja gar nicht. Also, irgendwie scheinen wir in den Fernseher bzw. in die Welt der Anime gezogen worden zu sein. Ich wette deshalb sollten wir den großen roten Knopf nicht drücken. Tja und da wir jetzt vermutlich in der Anime Welt sind, haben wir die Körper zweier Animemädels angenommen. Was weis ich wie wir hier wieder weg kommen. Und wo wir hier sind, finden wir nur heraus, wenn wir uns ein bisschen umgucken.“ Christin seufzte leise nach dieser langen Erklärung. Dann schaute sie auffordernd zu Claudia. „Du hast Recht. Also los, schauen wir uns um!“ sie drehte sich um und lief schon Richtung Wald. Christin rannte ihr hinterher und ging dann neben ihr. „Aber eins muss dir klar sein Onee-chan. Wir sind hier in einer anderen Welt und wissen nicht, was wir mit unserem Tun verändern. Wir sollten uns dieser Welt anpassen und auf keine Fall jemanden PROVOZIEREN!“ bei letzten Wort sah Christin Claudia scharf in die Augen. „Was sagst du mir das?“ fragte diese darauf irritiert. „Du bist normalerweise Champion im provozieren. Deshalb -.-.“ „Ich? Ich doch nich…“ Christins Blick wurde noch schärfer. „Nö… das bild ich mir alles bloss ein, wa? *grins*“ Nun legte Claudia erneut ihren Kopf schief. „Knisteräffchen bist du fertig? Ich weis gar nich wovon du redest!“ „Psst!“ Christin legte ihren Finger auf Claudias Mund. Beide hielten an. „Was ist?“ flüsterte Claudia. „Ich hab was gehört!“ *raschel* „Hörst du das?“ *raschel* Claudias Augen weiteten sich. „Ja, jetzt hör ich’s auch! *flüster* Was kann das sein?“ Beide blickten zu dem Busch, von dem das rascheln kam. Plötzlich hörten sie Schritte hinter sich. „Keinen Schritt weiter!“ erhallte eine ihnen bekannte Stimme. Sie drehten sich um und schauten entgeistert auf Miroku, der hinter ihnen aufgetaucht war. Aus dem Busch kam Sango, die auf Kirara ritt und ihren Hiraikotsu auf den Rücken gespannt hatte. „Rat mal, in welchem Anime wir hier gelandet sind -,-“ as hat mir gerade noch gefehlt.“ Christins Augen begannen zu leuchten. „In Inu Yasha ^-^ *freu*“ sie klatschte in die Hände. Miroku senkte seinen Stab, den er auf die Mädels gerichtet hatte. „Ihr kennt Inu Yasha?“ fragte er dann perplex. Christin ging auf Miroku zu und lächelte ihn an. „Mehr oder weniger. Wo sind den Inu Yasha und die anderen? Sind die in Kaedes Hütte? Ist die weit von hier entfernt?“ „Ja sie sind bei Kaede-sama. Die Hütte ist nicht weit weg, nur 5 Minuten zu Fuß. Wir bringen euch hin wenn ihr wollt.“ antwortete statt Miroku nun Sango. „Das wäre nett.“ sagten Christin und Claudia gleichzeitig. Sango stieg von Kirara, die sich daraufhin gleich wieder in eine kleine Katze verwandelte. Christin beobachtete das genau und war sofort entzückt. Sie kniete sich ins Gras und schaute zu Kirara. „Ui, miez miez. Kirara kommst du mal zu mir? darf ich dich mal streicheln? Ich hab noch nie eine so süße Säbelzahnkatze gestreichelt >.<" [du hast noch nie irgendeine Säbelzahnkatze gestreichelt <,< *drop*] Kirara legte den Kopf leicht schief und rannte dann zu Christin. Sie sprang ihr in den Arm und schmuste sich an. "Ui bist du süß." Sie stand mit Kirara im Arm auf und streichelte sie. "Woher kennt ihr den Namen von Kirara?" fragte Sango, während sie sich auf den Weg zu Kaedes Hütte machten. "Öhm, Sango, wir kennen eure Namen… das erklären wir euch später wenn wir bei Inu Yasha und Kagome sind." Sango nickte nur. Kurz bevor sie ankamen, stellte sich Claudia mit verschränkten Armen vor Miroku hin. Dieser blickte ihr fragend in die Augen. "Machs doch einfach und hör auf mich die ganze Zeit anzustarren." Sango und Christin wussten beide nicht worum es eigentlich geht und so erklärte Claudia: "Der starrt mich schon die ganze Zeit über an wie ne Schaufensterpuppe." dann wendete sie sich wieder Miroku zu. "Wenn du mich begrabschen willst dann mach's doch einfach und guck nicht so blöd aus der Wäsche!" Miroku war nun ein wenig geschockt. Dieses Mädchen hatte doch tatsächlich sein Vorhaben durchschaut. Er ging an ihr vorbei und sagte: "Wie kannst du nur so was von mir denken, wo du mich doch gar nicht kennst. Dabei wanderte seine rechte an ihren Hintern und er zwickte sie leicht hinein. "War ja klar!" sagten Sango und Christin gleichzeitig und schauten sich dann gegenseitig an. "Zwei doofe ein Gedanke." mischte sich Claudia ein, die die Hand Miroku's weg schob und sich dann ebenfalls umdrehte.

Sango und Christin lächelten einander zu und alle fünf zusammen gingen noch ein Stück, bis sie vor Kaedes Hütte standen. Sango und Miroku traten zuerst ein und die beiden Mädchen folgten still. Inu Yasha und die anderen blickten aus ihrem Gespräch auf, begrüßten Miroku und Sango und schauten dann zu Claudia und Christin, die etwas schüchtern dastanden. „Sango-chan, wer sind den die zwei Mädchen bei euch?“ sprach Kagome nun die Frage aller aus. Bevor Sango antworten konnte trat Miroku auch schon vor. „Wir haben die zwei im Wald aufgegabelt. Sie scheinen euch zu kennen.“ Christin und Claudia gingen ebenfalls ein Stück weiter in die Hütte hinein. Christin hielt es für besser den Namen ihres Körpers zu verwenden, im Gegensatz zu Claudia. Als Christin den Satz „Wir sind Kyoko und…“ begann, antwortete Claudia wahrheitsgemäß mit „…Claudia“. Sie schauten sich gegenseitig fragend in die Augen, und als Claudia sagte „Sie meint Christin!“ sagte Christin zur gleichen Zeit „Sie meint Arashi!“ Nun mussten alle lachen weil sie die Sätze jeweils genau parallel gesagt hatten. Nachdem sie sich wieder beruhigten und Claudia und Christin einen stechenden Blick ausgetauscht hatten, sagte Inu Yasha: „So Claudia Arashi und Kyoko Christin, sagt uns doch mal wo ihr herkommt.“ Kagome blickte zu Inu Yasha und dann zu den beiden, dann meinte sie: „Setzt euch doch erstmal.“ Die ganze Truppe setzte sich. Alle schauten nun gespannt auf die zwei Fremden. „*seufz* Also, sie ist Claudia und mein Name ist Christin. Wir wissen nicht genau wie wir hier her gekommen sind, aber wir kommen so zirka aus deiner Zeit Kagome… na ja, besser gesagt aus dem 21.Jahrhundert und aus Deutschland. Warum wir uns verstehen, ist uns auch ein Rätsel. Wir wissen alles über euch, da euer Leben bei uns als Anime gelaufen ist. Keine Ahnung warum wir hier sind, aber wir werden vermutlich eine weile eure Gastfreundschaft in Anspruch nehmen müssen.“ erklärte Christin und musste erstmal wieder nach Luft schnappen. „Knisteräffchen bist du fertig?“ fragte Claudia mal wieder. „Nö, noch lang nicht! [xp] Wir wissen nicht ob unsere Tätigkeiten hier irgendetwas an der normalen Zeit verändern, aber das Risiko müssen wir eingehen. Es kann auch sein das wir wenn wir hier sterben auch in unserem echten Leben sterben, deshalb sollten wir uns vor Dämonen in Acht nehmen. Auch wissen wir nicht wie weit ihr hier schon seit, und wir wollen eigentlich auch den Anime nicht verändern. Uns bleibt aber nichts anderes übrig als bei euch zu bleiben, da wir keine Ahnung haben wie wir wieder zurückkommen.“ fügte Christin noch hinzu. Inu Yasha: „Keh, was wisst ihr eigentlich? Und was ist bitte ein Anime? Ist das was zu essen?“

„Inu Yasha! Sei freundlich! Ein Anime ist so ne Art Serien im Fernsehen, du weist schon das was Sota immer guckt.“ mischte sich Kagome wieder ein. „Und wie heißt bei euch die Serie in der wir vorkommen?“ „Inu Yasha, wie du.“ antwortete Claudi trocken. „Wir wissen also dank des Anime auch über eure Gefühle gegenseitig bescheid, und so… Also seit schön brav sonst könnte uns ja was rausrutschen.“ Claudia schaute Inu Yasha fies an. Ein leichter Schleier bildete sich auf seinem Gesicht und auch die anderen wurden rot. Daraufhin verpasste Christin Claudi eine Kopfnuss. „Keine Drohungen hier!“ dann wandte sie sich den anderen zu: „Wir werden schon nichts verraten. Dürfen wir hier bei euch bleiben?“

„Natürlich!“ antworteten alle außer Inu Yasha gleichzeitig. „Keh, schmeißen wir sie doch raus und lassen sie von den Dämonen töten. Dann sind wir sie los.“ grummelte er. „Inu Yasha! Osuwari!“ *patong* Schon machte seine Nase Bekanntschaft mit dem harten Fußboden. „Das hast du jetzt von deiner Unfreundlichkeit!“ murmelte Kaede, die sich bisher still verhalten hatte. „Ne-nene-nene! Inu Yasha ist doof, doof, doof!“ Shippo hüpfte auf Kagomes Schoß hin und her. Inu Yasha richtete sich derweil wieder auf. „Was sagst du, du kleine Kröte? Ich bring dich um!“ schon hatte Shippo eine große Beule.

„Also wirklich! Sango-chan, Christin-chan, Claudia-chan, wollt ihr mit mir mit baden kommen? Hier in der Nähe ist gleich eine heiße Quelle. „Ja, gern!“ antworteten sie einstimmig und zu viert verließen sie die Hütte. Inu Yasha wollte noch etwas sagen, doch er wurde einfach ignoriert. [XD]

Nach ein paar Minuten saßen sie schon in der Quelle und entspannten sich etwas. „Wie ist es so… im 20.Jahrhundert?“ fragte Sango. „Na ja, es ist irgendwie bequemer… Man brauch zum baden zum Beispiel nicht in eine heiße Quelle, sondern hat eine Badewanne oder Dusche mit laufendem heißen Wasser. Man muss auch nicht laufen oder auf Pferden reiten, dafür gibt es Transportmittel. Feuer muss man auch nicht machen, da heut zu Tage jeder eine Heizung in der Wohnung hat. auch vom Wetter her ist einiges anders. Hier bei euch hat ja gerade der warme Sommer begonnen, bei uns als wir vor einer Stunde noch daheim waren lagen 5 cm Schnee.“ erklärte Christin. Sie blickte in die Ferne während sie an Deutschland und daheim dachte. „Bei uns kommt bald der Winter, wir feiern grad Halloween. Wir wohnen im Gebirge deshalb liegt da andauernd Schnee.“ ergänzte Claudia. „Was wisst ihr noch so über uns?“ wollte Kagome dann wissen. „Och so ziemlich alles. Von Naraku über Sesshomaru bis zu Kikyo.“ sagte Claudia knapp. Christin schaute zu Sango und lächelte sie an. „Wir wissen auch das du in Miroku verliebt bist und…“ dann schaute sie auf Kagome, beendete den Satz jedoch nicht. Kagome lächelte ihr dankbar zu und schaute dann zu Sango. „Dass du in Miroku-sama verliebt bist hab ich auch schon geahnt.“ Sango wurde rot und schaute verlegen zur Seite. „Ja, es stimmt. Aber dass du in Inu Yasha verliebt bist, ist auch ziemlich offensichtlich.“ Nun schaute auch Kagome mit rotem Schleier auf den Wangen Richtung Wasseroberfläche. „Ja, bloss das es bei mir kaum Chancen gibt.“

Alle Beteiligten wussten sehr wohl was damit gemeint war, doch nur Christin sprach aus was alle dachten: „Mach dir da mal keine Sorgen. Kikyo kann dir doch gar nicht das Wasser reichen. Du schaffst es schon noch Inu’s Herz für dich zu gewinnen!“ Obwohl es Kagome schon peinlich war, freute sie sich über diese Worte. „Wird schon schief gehen!“ meinte nun auch Claudia. Sango nickte Kagome ebenfalls zu.

„Danke ^^“ Nach einigen Minuten zogen sich die Mädels wieder an und gingen zurück zu den anderen. Claudia und Christin bekamen einen Schlafplatz zugeteilt und alle legten sich zur Ruh. Die zwei schliefen zwar nicht sehr fest, doch träumten sie von ihrer Ankunft im Mittelalter und von dem, was sie alles noch erleben könnten.

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